Jan
1
Dec 31

Ausblick: Das kommt 2017

In den kommenden zwölf Monaten erwarten uns wieder jede Menge nordische Events - alle aufzuzählen, würde die Kapazitäten dieses Blogs sprengen. Deshalb haben wir euch ein paar der kommenden Highlights herausgepickt. Habt eine tolle Zeit!

1. Januar bis 31. Dezember 2017: Finnland wird 100 

Highlights: 
- 21. Juni 2017: Finnisches Mittsommerfest (Teil der Fête de la Musique)
- 9. November 2017 bis 28. Januar 2018: Ausstellung Echoes - 100 Years in Finnish Design and Architecture
- 27. November 2017: Festkonzert Finnland 100 in der Berliner Philharmonie


31. Januar bis 20. April 2017: Ausstellung Structure - Zeitgenössisches Handwerk und Design aus Norwegen


9. bis 19. Februar 2017: Berlinale - Internationale Filmfestspiele

- NATIVe – a journey into the indigenous cinema
Die Sonderreihe zeigt 2017 zeigt NATIVe Filme aus der Arktis – unter anderem von samischen und grönländischen Filmemachern. 
 
Folgende nordische Filme sind im Wettbewerb dabei: 
- "Pokot" (Spoor), Polen / Deutschland / Tschechische Republik / Schweden / Slowakische Republik. Von Agnieszka Holland, mit Agnieszka Mandat, Wiktor Zborowski, Miroslav Krobot, Jakub Giersza, Patricia Volny, Borys Szyc
-  "Toivon tuolla puolen" (The Other Side of Hope), Finnland. Von Aki Kaurismäki, mit Sakari Kuosmanen, Sherwan Haji

Das komplette Programm wird am 31. Januar bekannt gegeben.



22. April 2017: Großes Treffen
 


Juli bis Oktober 2017: Nordische Sommerausstellung Century of the Child
 


27. bis 30. November 2017: Nordische Literaturtage Hamburg 


Jan
6
Jan 11

Mengi Berlin: Fantômas, Panels und Finissage

  • Nordische Botschaften

Nach drei Monaten mit jeder Menge Events geht nun die wunderbare Ausstellung Mengi Berlin im Felleshus der Nordischen Botschaften zuende. Aber bevor wir endgültig Abschied nehmen müssen, gibt es noch drei Abschlussveranstaltungen.
 

6. Januar 2017: amiina

Das isländische Streichquartett amiina performed die Filmmusik zu Louis Feuillades fünfteiliger Stummfilmreihe „Fantômas“ von 1913. Das dazugehörige Album ist bei Mengi erschienen. 

Diese Filmmusik wurde an Halloween 2013 im Théâtre du Châtelet in Paris uraufgeführt. Kuratiert von Yann Thiersen, waren hier Musiker wie James Blackshaw, Tim Hecker, Loney Dear und eben amiina beteiligt.


10. Januar 2017: Inter/sect: Music Improv and Talks

Mengi und die Botschaft von Island in Berlin laden zu eine pickepackevollen Programm ins Felleshus. 

Folgende Programmpunkte erwarten euch:

13 bis 15 Uhr: Saumur Improv Masterclass
Die beiden isländischen Musiker Skúli Sverrisson und Hilmar Jensson geben eine Masterclass und Improvisations-Session für Musiker und Musikstudierende. 
Begrenzte Plätze, deswegen meldet euch bitte hier an.

16:30 Uhr: Musicboard Berlin funding programs
Ein kleiner Überblick über die fünf Förderprogramme des Musicboards Berlin und anschließendes Q & A mit Lisa-Marie Janke.

17 Uhr: Value of Venues
Diskussion, ob Auftrittsorte Umfeld und Künstler und das Umfeld Räume beeinflussen und inwiefern all diese Faktoren wiederum einen Einfluss auf das Marketing und Branding von Künstlern haben.

Panel-Teilnehmer: Elísabet Indra Ragnarsdóttir (Mengi), Nikita Lavrinenko (Paper and Iron Booking Co.), Shub Roy (ACUD MACHT NEU) und Sigurlaug Gísladóttir (Mr. Silla)
Moderatorin: Pamela Schobeß (Club GRETCHEN)

18 Uhr: Love for Labels
Diskussion über Marketing in neuen Musikbusiness-Landschaften. Wie können in einer digitalisierten Branche Labels zusätzliche Werte schaffen, um ihr Einkommen zu erhöhen und sicherzustellen, dass Künstler von ihrem Schaffen leben können?

Panel-Teilnehmer: Ólöf Arnalds (Mengi), Tom Nieuweboer (!K7 Records), Désirée J. Vach (Snowhite Records) und Christian Goebel (Motor Entertainment) 
Moderator: Henning Lahmann (Musik-Journalist/no fear of pop.)

19 Uhr: Music in Movies
Da Künstler immer weniger durch Albumverkäufe verdienen, ist Sync einer der am schnellsten wachsenden Musikbusiness-Sektoren. Diskussion über die Sync-Industrie und wie Künstler ihr Einkommen erhöhen können, indem sie ihre Musik für Filme bereitstellen oder Filmmusik komponieren.

Panel-Teilnehmer: Lena Obara (La Chunga music publishing), Sigurður Magnús Finnson (SpectreVision für Jóhann Jóhannsson) und Asterix David Westphal (music lawyer) 
Moderatorin: Megan Horan (Iceland Music Export)

20 Uhr: Burger und Bier für alle Teilnehmer

Ab 16 Uhr freier Eintritt, bitte meldet euch hier an.


11. Januar 2017: Finissage: Crisis Meeting + Saumur

19.30 bis 21 Uhr: Performance „Crisis Meeting“
Eine Performance der Gruppe Kriðpleir, zu der Árni Vilhjálmsson, Friðgeir Einarsson und Ragnar Ísleifur Bragason gehören. Crisis Meeting ist eine Art Einführung in die seltsame Welt von Kriðpleir, die nicht selten an die Themeswelten Samuel Becketts erinnern. (Wird auf Englisch aufgeführt).

21 Uhr: Empfang

21.30 Uhr: Konzert Saumur
Skúli Sverrisson, Hilmar Jensson und Arve Henriksen gehören zu den besten Improvisationsmusikern des Nordens. Vorurteilsfrei und neugierig gehen sie an jede Form von Musik heran, egal ob alt oder neu, traditionell oder avantgardistisch und egal, aus welchem Teil der Erde sie stammt. Für das Album Saumur, das bei Mengi erschienen ist, haben die drei Musiker erstmals zusammengearbeitet.

Jan
2
Jan 31

Stummfilm, CTM und Design: Events im Januar

  • Berlin

Der Januar ist ja erfahrungsgemäß etwas ruhiger, wenn es um kulturelle Veranstaltungen geht. Aber keine Sorge: Es gibt dennoch einiges zu tun! Wir freuen uns besonders auf die drei Abschlussveranstaltungen der Mengi-Ausstellung im Felleshus der Nordischen Botschaften. Habt einen guten Jahresstart!


6. Januar: amiina – Fantômas 
Im Rahmen der Mengi-Ausstellung im Felleshus der Nordischen Botschaften spielt die isländische Band  amiina die Filmmusik zu dem Stummfilm „Fantômas“.


10. Januar: Inter/sect: Music Improv and Talks
Workshops und Panels mit isländischen Musikern und Vertretern der isländischen und deutschen Musikbranche im Rahmen der Mengi-Ausstellung im Felleshus der Nordischen Botschaften. Hier geht es zum kompletten Programm


11. Januar: MENGI (berlin) Finissage 
Finissage der Mengi-Ausstellung im Felleshus der Nordischen Botschaften mit der Theater-Performance „Crisis Meeting“ von Kriðpleir - leikhópur und einem Konzert mit den isländischen Musikern Arve Henriksen, Hilmar Jensson und Skúli Sverrisson. 


12. Januar: Lydmor & Bon Homme    
Konzert der dänischen Musiker im Monarch.


14. Januar: East of my Youth 
Konzert der isländischen Band im Musik & Frieden.


15. Januar: Högni Egilsson (GusGus) und Mr. Silla
Konzert der isländischen Musiker im Roten Salon. 


17. Januar: Värttinä    
Konzert der finnischen Band im Grünen Salon.


19. Januar: Vita Bergen 
Konzert der schwedischen Band im Lido.


20. Januar: Ranger
Konzert der finnischen Band im Cortina Bob.


22. Januar: Insomnium 
Konzert der finnischen Band im Lido.


25. Januar: Carpark North
Konzert der dänischen Band im Privatclub.


.ab 27. Januar: CTM-Festival  
Festival für experimentelle und elektronische Musik in Berlin - unter anderem mit Courtesy und SØS Gunver Ryberg aus Dänemark, Bjørn Torske, Boska, Charlotte Bendiks, Diskjokke, Jenny Hval & Skrap, Karima, Nils Bech und Stine Janvin Motland aus Norwegen sowie Toxe aus Schweden.


31. Januar: Structure    
Eröffnung der Ausstellung zum Thema „Zeitgenössisches Handwerk und Design aus Norwegen“ im Felleshus der Nordischen Botschaften.


Dann viel Spaß im Januar!  Und behaltet gerne unseren Blog im Blick: Wir verlosen für die ein oder andere Veranstaltung im Laufe des Monats noch Tickets!

Dec
13
5:00 pm17:00

Chamäleon Theater: Lucia Lichterfest in den Hackenschen Höfen

  • CHAMÄLEON Theate

Zurzeit läuft im Chamäleon Theater Underart - Ode to a crash landing des Cirkus Cirkör. Das schwedische Ensemble, bestehend aus fünf Artisten und zwei Musikern, bringt unter der Regie von Olle Strandberg Akrobatik, Tanz, skandinavischen Humor und live gespielte Kompositionen auf die Bühne. Und am morgigen Dienstag laden die Künstler zum Lucia Lichterfest ein!

Dieses Fest wird insbesonders in Schweden traditionell am 13. Dezember gefeiert – dem kürzesten Tag des Jahres, der mit einem Lichtermeer erhellt wird. Was euch in den Hackeschen Höfe erwartet? Nun, laut Tradition gehört zum Luciafest neben Safrangebäck und Glögg (einer Art Glühwein) das Singen typischer Lucia-Lieder.

Im weihnachtlich geschmückten Hof 1 werden unter den Gästen Liedtexte verteilt, damit auch wirklich alle mitmachen können. Danach lohnt sich ein kleiner Spaziergang durch die Hackeschen Höfe, da sich mehrere Geschäfte und Lokale dem Fest anschließen und Sonderaktionen vorbereitet haben. Also alles in allem ein runder Abend!

Und wer danach noch Lust hat, sich die Künstler auf der Bühne anzuschauen: Wer verlosen 1 x 2 Tickets für die morgige Aufführung von "Underart - Ode to a crash landing"  um 19 Uhr. Schreibt einfach eine E-Mail an playnordic (at) gmx.de mit dem Betreff „Underart“.
 

Dec
10
Dec 11

"Empathy" im Radialsystem V: Britisch-dänisch-isländische Kollaboration

  • Radialsystem V

Wir sind schon länger Fan von UM:LAUT: Die Veranstaltungsreihe im Radialsystem V bringt seit mittlerweile einem halben Jahrzehnt Künstler unterschiedlicher Disziplinen für äußerst bemerkenswerte Events, die bewusst Genregrenzen zwischen Klassik und Elektronika überschreiten, zusammen. Für ihren fünften Geburtstag haben Ben Czernek und Hannes Frey, die Kuratoren dieser Reihe, eine ganz besondere Kollaboration auf die Beine gestellt: Die Performance „Empathy“.

Was dahinter steckt? Der britische Psychologe Simon Baron-Cohen hat in seiner Arbeit viel mit dem Thema Empathie auseinandergesetzt. Mit diesen Forschungsergebnissen hat sich wiederum das Londoner Performance- Kollektiv „Neon Dance“ beschäftigt.  Das Resultat: Fünf Tänzer treffen in einem mit Licht- und Laser-Technik gestalteten Set-Design auf ein Ensemble um die dänischen Musiker Casper Clausen und Mads Brauer von Efterklang, den New Yorker Multi-Instrumentalisten Shahzad Ismaily und die isländische Cellistin Gyða Valtýsdóttir (Múm).  Und so wird performativ der Fähigkeit des Menschens zum Mitgefühl auf die Spur gegangen.

Wir finden: Das klingt ganz schön großartig und verlosen zwei Mal zwei Gästelistenplätze für die Aufführung am Sonntagabend. Schreibt uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Um:Laut“ an playnordic (at) gmx.de.

Dec
7
Dec 8

A Christmas Affair 2016: Ja Ja Ja in den Nordischen Botschaften

  • Nordische Botschaften

Seit mittlerweile drei Jahren versorgt uns die Konzertreihe Ja Ja Ja regelmäßig mit großartigen Bands aus den nordischen Ländern. Unser Höhepunkt des Jahres ist die Ja Ja Ja-Weihnachtsfeier in den Nordischen Botschaften. Und am morgigen Mittwoch ist es wieder soweit!
 
Fünf Künstler werden das Line-Up bestreiten. Neben dem finnischen Elektroproduzenten und -Musiker Jori Hulkkonen stehen der norwegische Avantgarde-Popper Nils Bech, die finnische Band The Holy, die auf eine besondere Art Indie, Krautrock und Pop miteinander vermengt und die isländische Musikerin Steinunn Eldflaug Harðardóttir alias dj. flugvél og geimskip, die nacheigenen Angaben "horror electronic music from outer space" macht, auf der Bühne.

Außerdem gibt es noch DJ-Sets von Asbjørn aus Dänemark und LINNÉA aus Schweden. Und natürlich könnt ihr mit einer guten Portion vorweihnachtlicher Stimmung, leckeren Getränken und Essensangebot rechnen. Wir sind schon ganz wibbelig vor Vorfreude.

Leider ist der Abend schon komplett ausverkauft. Doch keine Sorge: Wir verlosen fünf mal zwei VIP-Tickets! Schreibt uns einfach bis morgen um 16 Uhr eine Mail mit dem Betreff "Ja Ja Ja: A Christmas Affair 2016" an playnordic (at) gmx.de.


Jori Hulkkonen (Finnland)


Nils Bech (Norwegen)


The Holy (Finnland)



Asbjørn (Dänemark)


LINNÉA (Schweden)


Dec
6
7:00 pm19:00

Interview mit Blondage: Kein Rangleklods mehr

  • Musik & Frieden

Mit ihrer Band Rangleklods haben Esben Andersen und Pernille Smith-Sivertsen die Elektropop-Welt ein wenig aufgewirbelt. Doch im Frühjahr dieses Jahres hatte das dänische Duo das Gefühl, einen Neuanfang starten zu müssen – benannte sich in Blondage um und veröffentliche ihre selbstbetitelte Debüt-EP. Am morgigen Dienstag treten Blondage im Musik & Frieden im Kreuzberg auf. Wir haben mit ihnen im Vorfeld über ihre künstlerische Neuausrichtung gesprochen.


Warum habt ihr euch von Rangleklods in Blondage umbenannt?

Pernille Smith-Sivertsen: Das war für uns ein ganz natürlicher Prozess. Mit Rangleklods haben wir alles, was wir wollten und erreichen konnten, erreicht. Deswegen haben wir den Namenswechsel für einen Neustart genutzt. Und yeah, ich denke, wir haben tatsächlich unseren kreativen Weg gefunden.

Esben Andersen: Mit Rangleklods haben wir einfach alle Songs geschrieben, die es zu schreiben gab.

Pernille Smith-Sivertsen: Allein wegen dieser Namensänderung haben wir plötzlich wieder neue Ideen und Kreativität entwickeln können. Wie ein Neubeginn mit einem klaren Cut eben.

Wie würdet ihr diese neue Richtung beschreiben?

Pernille Smith-Sivertsen: Es geht auf jeden Fall mehr …

Esben Andersen:  … Richtung Popmusik!

Pernille Smith-Sivertsen: Einfach direkter. Rangeklods war ziemlich melancholisch und düster.

Esben Andersen: Bei Blondage gibt es viel mehr Sunshine und auch der Vibe ist lebensbejahender. Sowohl als Songwriter als auch als Menschen hatten wir genug von der Dunkelheit und wollten etwas ganz Neues entdecken. Wir haben zudem bemerkt, dass die Art Musik, die wir jetzt machen, uns viel näher liegt – wir hatten viel mehr mit dem Schreiben der Rangleklods-Songs zu kämpfen als mit dem neuen Material, das auf eine Art schon in uns steckte. Deshalb zeigen diese Stücke auf eine viel ehrlichere Art, wer wir eigentlich sind.

Pernille Smith-Sivertsen: Yeah. Zumindest als Momentaufnahme.

Auch euer gesamtes Artwork hat sich gewandelt. Wie wichtig ist Ästhetik für euch?

Pernille Smith-Sivertsen: Ästhetik ist äußerst wichtig für uns! Die Gedanken, die wir uns zu unserer Musik gemacht haben, spiegeln sich auch in unserem Namen wider – wie Dunkelheit und Licht, Sanfheit und Roughness. In unserem Artwork wollten wir das über die Verbindung der softpinken Farbgebung und dern Hardcore-artigen Bildern transportieren. Das alles soll eine Geschichte erzählen, die über die Musik hinaus geht.

Und welche Musik hat auch in letzter Zeir besonders beeinflussst?

Pernille Smith-Sivertsen: Wir lieben das Album „Anti“ von Rihanna sehr, weil es auf eine Weise die eher experimentelle Indie-Herangehensweise ans Songwriting hat und dennoch eine sehr mainstreamige Pop-Richtung einschlägt. Und die Songs sind einfach großartig!


Wir verlosen einmal zwei Gästelisten-Plätze für das Konzert im Musik & Frieden. Schreibt uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Blondage“ an playnordic (at) gmx.de.

Dec
2
Dec 31

Kunstbücher, Ja Ja Ja & Tanz: Events im Dezember

Es ist Jahr für Jahr wieder dasselbe: Wie kann es sein, dass schon wieder bald Weihnachten sein soll? Glücklicherweise gibt es bis dahin noch einiges zu tun, womit ihr euch vom jährlichen "Wer hat an der Uhr gedreht"-Gefühl ablenken könnt. Wir freuen uns ganz besonders auf die Ja Ja Ja-Weihnachtsparty am 7. Dezember in den Nordischen Botschaften.


2. Dezember: Shining und Taake

Konzerte der Bands aus Schweden und Norwegen im Nuke.


4. Dezember: Nils Landgren

Der Abend "Christmas With My Friends" des schwedischen Jazzmusikers in der Passionskirche.


5. Dezember: Lasse Matthiessen

Konzert des dänischen Singersongwriters im Auster Club - supported von Ida Wenøe.


6. Dezember: Blondage

Konzert der dänischen Band im Musik & Frieden.


7. Dezember: Tiger Lou

Konzert des schwedischen Musikers im SO36.


7. Dezember: Baskery

Konzert des schwedischen Alternative-Country-Trios im Maze Club.


7. Dezember: Ja Ja Ja - A Christmas Affair!

Konzertabend mit Jori Hulkkonen (Finnland), Nils Bech (Norwegen), The Holy (Finnland), dj. flugvél og geimskip (Island), Asbjørn (Dänemark) und LINNÉA (Schweden) in den Nordischen Botschaften.


ab 8. Dezember: KIM Fest 2016

Festival im Prachtwerk - unter anderem mit Sidsel Endresen und Stian Westerhus aus Norwegen.


8. Dezember: The Bones

Konzert der schwedischen Band im SO36.


9. Dezember: The Sigourney Weavers

Konzert der schwedischen Band im Trixxta.


ab 9. Dezember: Friends with Books

Kunstbuchmesse im Hamburger Bahnhof - unter anderem mit Ausstellern wie *[asterisk] (Århus), Fluens Forlag (Kopenhagen), Good Times & Nocturnal News (Stockholm), hurricane publishing (Ḱopenhagen), Lodret Vandret (Berlin/ Kopenhagen), Multinational Enterprises (Oslo), The Museum of Longing and Failure (Bergen), Neptún Magazine (Reykjavík), OEI magazine / OEI editör (Stockholm), Pork Salad Press (Kopenhagen) und Space Poetry (Kopenhagen).


ab 10. Dezember: Empathy

In dieser Produktion im Radialsystem V treffen das Londoner Performance-Kollektiv Neon Dance in einem mit Licht- und Lasertechnik gestalteten Setdesign auf ein besonderes Ensemble um Casper Clausen und Mads Brauer (Efterklang, Liima), den New Yorker Multi-Instrumentalisten Shahzad Ismaily und die isländische Cellistin Gyða Valtýsdóttir (Múm).


10. Dezember: Avatar

Konzert der schwedischen Band im White Trash Fast Food.


10. Dezember: Sauropod

Konzert der norwegischen Band om Rosis Berlin.


ab 10. Dezember: People Respect Me Now

Inszenierung des Stücks von Paula Stenström Öhman im Hans Otto Theater in Potsdam.


12. Dezember: Whisky für drei alte Damen

Lesung der finnischen Autorin Minna Lindgren in den Nordischen Botschaften.


13. Dezember: Lucia Fest

Passend zum traditionellen Lucia Lichterfest lädt das Chamäleon-Theater gemeinsam mit verschiedenen Künstlern und Restaurants und Läden in den Hof 1 der Hackeschen Höfe.


14. Dezember: Tusen bitar (A Thousand Pieces)

Der Nordische Filmklub zeigt den schwedischen Dokumentarfilm in den Nordischen Botschaften.


15. Dezember: Poets of the Fall

Konzert der finnischen Band im Bi Nuu.


Na, dann viel Spaß im Dezember! Und behaltet gerne unseren Blog im Blick: Wir verlosen für die ein oder andere Veranstaltung im Laufe des Monats noch Tickets!

Dec
1
8:30 pm20:30

Jóhann Jóhannsson im Funkhaus

  • Funkhaus Berlin

Von Jóhann Jóhannsson sind wir schon lange Fans. Im Februar bekam der isländische Komponist in den Nordischen Botschaften den Harpa Honor Award 2016 verliehen. Zudem wurde in diesem Jahr seine Filmmusik für Denis Villeneuves Thriller „Sicario“ für den Oscar nominiert. Zurzeit setzt Jóhannsson die Filmmusik für das neue „Blade Runner“-Sequel mit Harrison Ford, Ryan Gosling und Jared Leto um, auf den wir besonders gespannt sind.

Neben Filmmusik bringt Jóhannsson auch Solo-Alben heraus – wie im September sein Debut bei der Deutschen Grammophon namens „Orphée“, das sich lose auf die Orpheus Mythologie stützt. Jóhannsson spielte in der Vergangenheit in Post-Rock und Elektro-Formationen und vermengt seit seinem Soloalbum „Englabörn“ aus 2012 Neue Musik und Minimal, elektronische, Ambient- und Drone-Musik. Auf „Orphée“ hat Jóhannsson diese Herangehensweise perfektioniert und zieht den Zuhörer mit seiner Komposition zwischen Streicher- und elektronischen Flächen, Klavier- und Orgelklängen in einen Sog. Am 1. Dezember stellt Jóhannsson „Orphée“ im Funkhaus Nalepastraße vor. Wir freuen uns sehr auf das Konzert im besonderen Rahmen.

Und das beste: Wir verlosen 2 x 2 Gästelistenplätze für den Abend! Schreibt uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff "Jóhannsson" an playnordic (at) gmx.de. Die Gewinner werden Mittwochabend benachrichtigt. 

Ihr wollt mehr über Jóhann Jóhannsson erfahren? Wir haben ihn im Vorfeld des Harpa Awards im Februar zum Interview getroffen.

Nov
30
8:00 pm20:00

Ohne Effekte: Sondre Lerche im Musik & Frieden

  • Musik & Frieden

Auf seinem letzten Album verarbeitete Sondre Lerche die Scheidung von der Filmemacherin Mona Fastvold. Natürlich hat der Norweger mit „Please“ nicht ein einfaches Trennungsalbum aus dem Ärmel geschüttelt, sondern in den zehn Songs mal eben die Grenzen von Pop ein wenig austariert. Ob Elektropop oder Shoegaze, Vierziger-Jahre-Streicher oder klassisches Songwritertum: Der Musiker und Dandy weiß mit großer Stilsicherheit (und Geste) die Genregrenzen ein wenig umzustülpen.

Mittlerweile in Brooklyn zuhause, arbeitet der 34-Jährige derzeit an seinem neuem Album. Und sehnte sich so nach der Bühne, dass er mittendrin mal kurz auf Tour ist – und heute Abend im Musik & Frieden vorbeischaut. Dass Lerche ein paar seiner neuen Songs live austesten wird, steht außer Frage. Was ihr sonst noch erwarten könnt? Wichtig ist dem Sänger auf dieser Tour, alles so abgespeckt wie möglich zu präsentieren: „Ich lasse alles weg: Effektgeräte, Verstärker, Grenzen. Alles was bleibt ist eine Gitarre, meine Stimme und die Menschen vor der Bühne."

Nun, wir sind sehr gespannt - und verlosen zwei mal zwei Gästelistenplätze für den heutigen Abend. Schickt uns einfach bis 18 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff "Sondre Lerche" an playnordic (at) gmx.de.

Nov
25
8:00 pm20:00

Splitter Music Festival: Sven-Åke Johanssons "Symphonie für Kartonagen"

  • Ballhaus Ost
Symphonie for Kartonagen. Bild: Teresa Iten

Symphonie for Kartonagen. Bild: Teresa Iten

Morgen beginnt das erste Splitter Music Festival in Berlin. Im Mittelpunkt der vier Tage steht zeitgenössische Orchester-Musik im Allgemeinen und das Echtzeitmusik-Ensemble Splitter Orchester im Speziellen. Letzteres hat sich 2010 in Berlin gegründet und präsentiert sich an jedem Festivaltag neu. Insgesamt sind vom 24. bis zum 27. November über 80 Künstler mit dabei.

Wir freuen uns besonders auf einen: Den Komponisten und Musiker Sven-Åke Johansson. Der Schwede ist in der experimentellen Musikszene seiner Wahlheimat Berlin kein unbeschriebenes Blatt, hat den Bereich Neue Musik entschieden mitgeprägt und ist bekannt dafür, Klangpotentiale von Alltagsgegenständen zu erkunden.

Gemeinsam mit Titus Engel und einem 22-köpfigen Ensemble inszeniert Johansson „Harding Greens – Symphonie für Kartonagen“.  Hierbei kommen 22 Schachteln und Kartons in unterschiedlichsten Größen zum Einsatz, die von den Musikern mit Bogen-Technik gestrichen werden. Wie das klingt? Klickt einfach das untenstehende Video an.

Nov
24
8:00 pm20:00

Ja Ja Ja Berlin: Lowly, Apothek & Lake Jons

  • Musik & Frieden

Übermorgen heisst es endlich wieder: Ja Ja Ja! Die Konzertreihe präsentiert regelmäßigim Musik & Frieden großartige Bands aus den nordischen Ländern.

Diesmal mit dabei: Lake Jons aus Finnland, Lowly aus Dänemark und Apothek aus Norwegen.


Lake Jons

image-2016-11-21(2).jpg

Lake Jons werden in ihrem Heimatland Finnland grad hoch gehandelt. Angefangen als Garagenband, wird das Folk-Trio mittlerweile häufig mit Künstlern wie Bon Iver oder Beck verglichen – jedoch mit einem nordischen Twist. Live sind die drei Musiker einfach bezaubernd.


Lowly

Die Band Lowly aus Dänemark beschreibt ihre Musik als "Noise-pop, and everything in between". Wir würden noch hinzufügen: Hier treffen Schicht für Schicht Laptops auf Gitarren und Synthies – und das komplex und eingängig zugleich. Für den Sound war hier im Übrigen Anders Boll von Efterklang zuständig. Wir sind ziemlich verknallt.


Apothek

Das Duo Apothek aus Norwegen hat ein Ziel: "Shimmy Electronica" zu spielen. Während Morten Myklebust aus der Singer-Songwriter-Ecke kommt, ist Nils Martin Producer elektronischer Musik. Gemein ist beiden ein gewisser Hang zum Nerdism. Das Resultat ist so stilsicher, dass es sogar bereits bei BBC 1 gespielt wurde. Wenn das mal kein Ritterschlag ist!


Tickets für sieben Euro bekommt ihr über diesen Link. Außerdem verlosen wir drei mal zwei Gästelistenplätze. Schickt uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff "Ja! Ja! Ja!" an playnordic (at) gmx.de. Die Gewinner werden bis morgen Vormittag benachrichtigt. 

Nov
18
8:00 pm20:00

Jaakko Eino Kalevi im Interview: Premiere auf dem Scope

  • FluxBau

Der finnische Musiker Jaakko Eino Kalevi jongliert auf seinem dritten, selbstbetitelten Album mit Synthie-Pop, Funk und hier und da ein wenig Disco– und hat zusammen mit der norwegischen Musikerin Farao ein äußerst hübsches Cover des Popcaan-Songs „Everything is nice“ herausgebracht.

Im Rahmen des Scope Festivals, das noch bis Sonntag in Kreuzberg läuft und finnische Künstler verschiedenster Genres auf die Bühne bringt, präsentiert Jaakko Eino Kalevi zum ersten Mal sein 2011er Album „Töölö Labyrinth“ live. Wir haben mit ihm gestern im Interview darüber gesprochen.


Du präsentierst beim Scope Festival „Töölö Labyrinth“ erstmals live – dabei ist das Album bereits seit 2011 draußen.

Ich habe das Album damals selber veröffentlicht und es ist nicht wirklich vertrieben worden. Und irgendwie gab es bislang nie die Möglichkeit, die Musik live zu spielen. In den letzten Jahren habe ich mich eher auf meine folgenden Releases konzentriert. „Töölö Labyrinth“ benötigt auf der Bühne neun Musiker, deshalb ist die Live-Umsetzung jede Menge Arbeit.  Aber ich hatte das schon lange vor. Bei meinen anderen Shows steht mein Gesang eher im Fokus, bei diesem Projekt bin ich Teil einer Band - das mag ich sehr gerne. Und jetzt passt diese Premiere sehr gut – schließlich ist das Scope ja auch ein Jazz-Festival.

Wie unterscheidet sich denn „Töölö Labyrinth“ von Deinen anderen Alben?

Meine Idee war, da sich von Song zu Song die Stilrichtungen so unterscheiden, eine Art Fake-Compilation zu kreieren, bei der ich den verschiedenen Stücken Namen von erfundenen Künstlern zugeordnet habe. Ich fand das lustig. (lacht) Die Stücke sind ohne Gesang und mit akustischen Instrumenten eingespielt. Es ist vielleicht kein Jazz, aber jazzy-ish.

Was wird Dein nächster Output sein?

Ich möchte auf jeden Fall noch einmal einen solchen Sound wie auf „Töölö Labyrinth“ aufnehmen.  Aber gerade sitze ich an einem Album mit meiner neuen Band Man Duo, die aus mir und dem Musiker Sami Toroi alias Long-Sam besteht. Die Veröffentlichung steht Anfang nächsten Jahres an. Und Ende 2017 möchte ich ein neues Album mit meinn eher poppy-ish Stücken herausbringen. Es ist immer ein -Ish dabei. Es ist nicht Jazz, es ist jazzy-Ish. Es ist nicht Pop, es ist poppy-ish. (lacht)

 

Nov
17
Nov 20

Scope Festival: Finnische Musik in Kreuzberg

  • Berlin

Trotz der Eiseskälte ist die Festivalsaison noch lange nicht vorbei: So startet beispielsweise am Donnerstag das Scope Festival in Kreuzberg. Von We Jazz Helsinki and XJAZZ auf die Beine gestellt, werden vom 17. bis 20. November mit elf Konzerten in vier Venues finnische Musiker verschiedenster Genres präsentiert – sei es Jazz, Hip Hop, Pop oder Klassik.

„Für uns lag es ziemlich schnell auf der Hand, dass es großen Sinn ergeben würde, gemeinsam mit XJAZZ ein solches Festival zu veranstalten“, erzählt Matti Nives von We Jazz Helsinki. Mittels der Showcases so verschiedener finnischer Künstler könnten Ressourcen gebündelt und eine Brücke zwischen Berlin und Helsinki erstellt werden.

Ein besonders Highlight des Line-Ups ist das Konzert des Berlin X Helsinki Ensemble, bei dem deutsche und finnische Künstler wie Timo Lassy, Sebastian Studnitzky, Uri Gincel, Paul Kleber, Jaska Lukkarinen und Abdissa Assefa zusammen auf der Bühne stehen.
Eine weitere Premiere wird der erste gemeinsame Auftritt des ECHO-Jazz-Preisträgers Dejan Terzic, der französischen SaxofonistinAlexandra Grimal und des finnischen Gitarristens Kalima sein.

Ansonsten freuen wir uns auf so unterschiedliche Künstler wie Jaakko Eino Kalevi, Jimi Tenor oder Mirel Wagner. Es gibt auf jeden Fall einiges zu entdecken.

Wir verlosen zwei Mal zwei Festivaltickets für das Scope. Schreibt uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Scope Festival“ an playnordic (at) gmx.de. Wir benachrichten die Gewinner bis Donnerstag, 17. November 2016, um 15 Uhr.


Line-Up

Kari Ikonen Trio
Donnerstag, 17. November 2016, 19.30 Uhr, Watergate


Berlin X Helsinki Ensemble
Featuring: Timo Lassy (tenorsax), Sebastian Studnitzky (trumpet), Uri Gincel (piano, Paul Kleber (bass), Jaska Lukkarinen (drums), Abdissa Assefa (percussions)
Donnerstag, 17. November 2016, 20.30 Uhr, Watergate


Noah Kin
Donnerstag, 17. November 2016, 22 Uhr, Watergate


Linear John
Donnerstag, 17. November 2016, 20 Uhr, Coba Bar


Terzic/Kalima/Grimal
Freitag, 18. November 2016, 20 Uhr, Fluxbau


Jaakko Eino Kalevi
Freitag, 18. November 2016, 22 Uhr, Fluxbau


Buba Wii Aa
Samstag, 19.November 2016, 20 Uhr, Fluxbau


Mirel Wagner
Samstag, 19.November 2016, 22 Uhr, Fluxbau


Jimi Tenor & Kabu Kabu
Sonntag, 20. November 2016, 20 Uhr, Bi Nuu


Markus Pesonen
Sonntag, 20. November 2016, 19 Uhr, Ölbergkirche


Jukka Perko Avara
Sonntag, 20. November 2016, 20 Uhr, Ölbergkirche


Nov
9
5:00 pm17:00

Interview: Tim Renner über Reykjavík und Berlin

  • Reykjavik

Was charakterisiert eigentlich genau eine Music City; also eine Stadt, die sich über die eigene Musikszene definiert, diese unterstützt und auch vermarktet? Dieses Thema wurde beim Iceland Airwaves Festival in Reykjavík auf der sogenannten Nonconference diskutiert. Unter den Teilnehmern des Panels war unter anderem der Berliner Kulturstaatssekretär Tim Renner. Wir haben mit ihm im Interview über die Gemeinsamkeiten der Music Cities Berlin und Reykjavík gesprochen.

Tim Renner.  (Bild: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten)

Tim Renner.  (Bild: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten)

Herr Renner, was macht die Music City Berlin aus?

Die Music City Berlin machen die Menschen aus, die da leben und aus aller Herren Länder kommen – auch häufig aus den nordischen Ländern. Wie Soundcloud, das aus Stockholm zu uns gekommen ist oder jemand wie Erlend Øye von den Whitest Boy Alive, der lange hier gelebt hat. Auch die meisten Streicher, die Sie auf isländischen Aufnahmen hören können, sind eigentlich Studierende in Berlin.  Für uns ist es einfach wichtig, Menschen anzuziehen. Das ist uns lange durch geringe Lebenshaltungskosten gelungen; heute muss uns das gelingen, indem wir eine perfekte Infrastruktur bieten.

Wie wird das angegangen?

Wir versuchen das, indem wir vor allem an zwei Hebeln ansetzen. Der eine Hebel sind Orte. Wir versuchen Clubs zu sichern, die ich brauche, um aufzutreten, oder Studios, die ich brauche, um zu arbeiten. Wir versuchen, Künstlern zu ermöglichen, nicht am Stadtrand oder vor den Toren der Stadt arbeiten zu müssen, sondern mittendrin. Denn das macht den Flair der Stadt Berlin aus. Außerdem versuchen wir über unsere Institutionen Künstler dazu zu bringen, sich zu professionalisieren – nicht in ihrer Kunst, sondern in der Verwertung selbiger. Denn bislangsind diejenigen, die ein bestimmtes Know-How nicht haben, die Verlierer der digitalen Revolution gewesen.

Was für Parallelen gibt es in dieser Hinsicht zwischen Berlin und Reykjavík?

Berlin hat lustigerweise eine ganze Masse an Parallelen zu Reykjavík. Einerseits haben wir, zumindest im Westteil der Stadt, auch gelernt, wie es ist, eine Insel zu sein. Wir waren ziemlich lange isoliert und umgeben von einem Umfeld, dasman nicht einfach mal so durchqueren konnte. Eine weitere gemeinsame Erfahrung beider Städte ist, einfach mal pleite zu sein und somit ohne Ressourcen arbeiten zu müssen. Außerdem kennen beide Städte die Zustrom an – an der Einwohnerzahl gemessen – hohen Touristenzahlen. Wir sind auch insofern verwandt, dass wie in Berlin in der Wahrnehmung Reykjavíks Musik eine sehr große Rolle spielt. Was wiederum an den vielen Musikern und Musikerinnen liegt, die hier her kommen. Andererseits erlebt Reykjavík auch ein erstes Clubsterben – dieses Phänomen kennen wir in Berlin ja auch. Ich würde somit sagen, dass die Entwicklung beider Orte auf eine lustige Weise parallel verläuft.

Ist Berlin in dieser Entwicklung Reykjavík einen Schritt voraus?

Durch die schiere Größe trifft es Berlin mit sichtbarerer Wucht. Wenn man in Reykjavík darüber redet, dass der erste Club verschwunden ist, sind es in Berlin gleich zehn. Im großen System werden solche Phänomene schneller sichtbar. Insofern kann man da sicher lernen. Auf der anderen Seite ist Reykjavík zum Beispiel in Sachen Edukation viel weiter als Berlin; hier hilft es uns, rüber nach Island zu schauen.

Was genau passiert hier?

Island ist in der schulischen Förderung von Kreativität viel besser; aber das gilt für viele nordische Länder. Insgesamt ist man gut darin, Talente früh zu erkennen und zu fördern. Das deutsche und Berliner Schulsystem können wahnsinnig viel davon lernen, wie das hier angegangen wird.

Aber wir sind dafür eben wegen der erwähnten früheren Sichtbarkeit ein Stück weiter, was Strategien angeht, um Flächen zu sichern. Wir haben es da aber auch ein wenig leichter als Reykjavík. Das liegt wiederum an unserer Gangart in Berlin, da hier viele Flächen in staatlicher Hand sind; die Staatsquote in Reykjavík durfte meienr Vermutung nach unter 25 Prozent liegen - in Berlin liegt sie über 50 Prozent.

Was ist Ihnen ansonsten besonders an der Music City Reykjavík aufgefallen?

Die beeindruckendsten Dinge sind die, die man nicht lenken kann. Und das ist in Reykjavík die enge Verzahnung innerhalb der Musikszene. Wenn Sie eine zeitlang mit isländischer Musik zu tun haben, treffen Sie auf eine lustige Art und Weise immer wieder auf dieselben Leute, die dann wieder in neuen Kontexten auftauchen. Das klappt da auf eine sehr nette und schnelle Art und Weise und hilft auch der isländischen Musik, sich auch wieder realativ zu wandeln und zu entwickeln. So vor fünf, sechs Jahren gab es ja einen dominanten Island-Sound, den man irgendwann nicht mehr hören konnte. Aber nun kommen zunehmend auch Sachen aus dem Bereich Cloud Rap aus Island. Und wenn Sie genauer hinschauen, wer dahinter steht, sehen Sie, dass eine Menge Leute mitmischen, dieschon bei der vorherigen Szene dabei waren. So kommt es zu einer positiven Kontinuität, zu einer Art isländischen Soundbett, dass auch neue Musikströmungen mit herüberzieht. Und das ist für die Coporate Identity im künstlerischen Sinne natürlich super.

Nov
8
7:00 pm19:00

JFDR & Indridi bei Mengi Berlin im Felleshus

  • Nordische Botschaften

Im Rahmen der Mengi-Berlin-Austellung treten heute gleich zwei spannende isländische Künstler im Felleshus der Nordischen Botschaften auf.

Hinter JFDR steckt die Musikerin Jófríður Ákadóttir, die bislang mit ihren Projekten Samaris, Pascal Pinon und Gangly vielen ein Begriff sein könnte. Nun hat Ákadóttir ihr Solodebüt aufgenommen, das in seinen Soundflächen Klassik, Folk und Elektronika zusammenbringt.


Indriði Ingólfsson entstammt der DIY-Punk-Szene Reykjaviks, ist Teil der Hardcore-Band Muck und verbindet bei seiner Solomusik elektronische Beats mit Klavier, Gitarre und Synths – und erzeugt eine besonders dichte Atmosphäre, die den Zuhörer umgehend in einen Sog zieht.


Wir haben Jófríður Ákadóttir auf dem Iceland Airwaves in Reykjavík zum Interview getroffen.

Was bedeutet für Dich Mengi?

Es ist einfach ein wunderschöner Ort. Ich kann mich noch daran erinnern, als damals darüber gesprochen wurde, dass Mengi in Reykjavik eröffnet werden soll – und das Konzept klang zu gut, um wahr zu sein. Und die Macher haben alles wirklich genau so umgesetzt und ein Zuhause für eine bestimmte Szene geschaffen, die vorher keines hatte. Hier ist Raum für Abseitigeres – schönerweise nicht nur für Musik, sondern auch für Kunst, Theater und Literatur. Und die Mengi-Macher bleiben proaktiv und in Bewegung und setzen ihre Reise fort. Dazu passt es sehr gut, dass sie mit der Mengi-Ausstellung in Berlin eine Brücke zwischen beiden Städten schlagen.

Du stellst ja Dein Solodebüt live vor, das im nächsten Jahr erscheint. Wie würdest Du Dein neues Album beschreiben?

Als eine Art Geschichte und auch Reise. Es gesteht sich selber zu, das zu sein, was es ist und ist weder Genre- noch Themenspezifisch – das Album ist alles andere als glatt, sondern hat eine raue Oberfläche. Mir liegt es wirklich sehr am Herzen.

Wie wichtig waren Dir auf diesem Album Deine Lyrics?

Sie sind meine Poetry. Für mich sind meine Musik und meine Lyrics zwei Seiten einer Medaille, sie gehören einfach zueinander und werden zu etwas mehrdimensionalem. Als Kind wollte ich, wenn ich mal groß bin, Schriftstellerin werden. Wahrscheinlich ist das also einfach der Weg, den ich gefunden habe, um meine Texte zu veröffentlichen.

Neben Deinem Solokonzert wirst Du am Freitag noch mit Deiner Band Pascal Pinon im Monarch in Berlin auftreten. Ist es manchmal schwierig, in kürzester Zeit mit verschiedenen Projekten auf der Bühne zu stehen?

Yeah. Und momentan stecke ich auch noch in einer besonders vertrackten Situation, weil meine Schwester (das andere Bandmitglied des Duos, Anmerk.der Red.) gerade krank ist und deshalb tatsächlich nicht an der Tour teilnehmen kann. Dazu kommt aber auch, dass das Album, das wir mit Pascal Pinon vorstellen, schon vor zwei Jahren fertig gestellt wurde. Es fühlt sich merkwürdig und irgendwie auch sehr falsch an, das noch so zu performen, als sei es aktuell - und die Person darzustellen, die Du damals warst. Aber da läuft eben etwas in der Musikindustrie schief, dass es von der Fertigstellung bis zur Veröffentlichung eines Albums so lange dauert. Das ist so bekloppt! Wir haben das Internet und können einen Song an dem Tag, an dem er geschrieben wurde, veröffentlichen. Und stecken trotzdem immer noch in alten Mechanismen fest. Jetzt muss ich ein Jahr warten, bis mein Solodebüt herauskommt, obwohl es schon längst fertig ist. Das ist manchmal frustrierend.

Und was steht ansonsten jetzt noch alles bei Dir an?

Ich werde mit Samaris an neuem Material arbeiten. Mit Pascal Pinon wird es keine weiteren Alben geben. Und Gangly ist immer sehr easy going. Deshalb werde ich mich mehr auf mein Solo-Projekt konzentrieren, touren und neue Songs schreiben.

 

Oct
14
Jan 11

Mengi im Felleshus: Schnittstelle zwischen Berlin und Reykjavík

  • Nordische Botschaften

Nach der großen Sommerausstellung „NEW NORDIC. FASHION. FOOD. DESIGN.“ folgt am heutigen Freitag das nächste Highlight im Felleshus der Nordischen Botschaften: Die Ausstellung MENGI (berlin). Creative and Experimental Cities.

Worum es dabei geht? Nun, vor drei Jahren eröffnet, ist Mengi mittlerweile zu einer kulturellen Institution in Reykjavík geworden: Dieser Ort ist eine Plattform für Künstler, die sich grenz- und genreübergreifend verstehen und entwickeln wollen. In diesem Artspace gibt es Raum für Konzerte, Ausstellungen und Lesungen, Performances, Film-Screenings und Theater.

„Die Macher von Mengi wollten einfach einen unäbhängigen Ort bieten, den es so in Reyjavik bis dahin nicht gab, um so kreativen und experimentellen Künstler die Freiheit zu bieten, herumzuexperimentieren“, erzählt Projektmanagerin Anna Rut Bjarnadóttir, die zusammen mit der Künstlerin Dora Hrund Gisladottir diese Ausstellung in Berlin organisiert.

Zudem fungiert Mengi auch als Label. „Ob Klassic, Jazz, Pop oder wirklich Abseitiges – alles passt hierhin und alle Musiker fühlen sich wohl. So etwas gibt es selten.“ Und es würde zwar vielleicht wie ein Klischee klingen -  dennoch stimme es, dass viele Künstler in Reykjavík eben direkt in mehrere Projekte, häufig aus verschiedenen Kunstrichtungen und Genres, verstrickt seien. „So kann ein Musiker in der einen Band ein klassisches Instrument spielen und in der anderen elektronische Musik am Computer erstellen. Da in dieser Stadt alles so nah beieinander liegt, kommt es eben oft zu gemeinsamen Projekten, die sich gegenseitig beeinflussen“, erklärt Anna. „Mengi bedeutet 'Schnittmenge'. Das beschreibt eigentlich dieses Phänomen eigentlich perfekt“, fügt Dora hinzu.

Sowohl bei der Auswahl der Events als auch beim Signing der Musiker wird streng kuratiert – nach dem eigentlich wohl wichtigsten Kriterium: Das es gefällt. „Mengi bekommt mittlerweile soviele Künstler-Anfragen, dass sie um so mehr das Privileg haben, wählerisch zu sein.“

Die künstlerische Interdisziplinarität Mengis zeigt sich in jedem Detail: Jedes veröffentlichte Album hat ein besonderes Artwork, oft werden zusätzlich passend Poster gedruckt, Live-Drawings und -Visuals auf die Beine gestellt.

Anna Rut Bjarnadóttir und Dora Hrund Gisladottir.

Anna Rut Bjarnadóttir und Dora Hrund Gisladottir.

Bei der Kuration der Ausstellung im Felleshus haben Anna und Dora eng mit Mengi - unterstützt von der Isländischen Botschaft - zusammengearbeitet, um zu entscheiden, welche Künstler inklusive ihres Artworks präsentiert werden. Außerdem war Anna und Dora, die beide in Reykjavík gelebt haben und mittlerweile in Berlin wohnen, besonders wichtig, die Beziehung zwischen diesen beiden Städten aufzuzeigen. Zudem gibt es ein umfangreiches Rahmenprogram mit Konzerten, Talks, Screenings und Workshops.

Rahmenprogramm

14. Oktober 2016 ab 18 Uhr
Eröffnung & Konzerte
18:00 Ausstellungeröffnung
ab 19:30 Konzerte von Skúli Sverrisson, Óskar Guðjónsson und Skúli Sverrisson
Eintritt frei. Anmeldung über Eventbrite.

Skúli Sverrisson und Óskar Guðjónsson.

Skúli Sverrisson und Óskar Guðjónsson.


3. bis 6. November 2016
Mengi-“Livestream“ während des Iceland Airwaves Musicfestivals in Reykjavík. Übertragung von Aufnahmen des Vorabends als Teil des Iceland Airwaves Off-Venue-Programms.


8. November 2016 ab 20 Uhr
Konzert: JFDR + Indriði

JFDR.

JFDR.


14. November 2016 ab 19 Uhr
Konzert: Nordic Affect

Nordic Affect.

Nordic Affect.


15. November 2016 ab 17.30 Uhr
Berlin/Reykjavík Creative and Experimental Cities
Talk + Konzert
17:30 Talk mit Vertretern aus Reykjavík und Berlin
20:00 Konzert: Hildur Gu∂nadóttir

Hildur Gu∂nadóttir

Hildur Gu∂nadóttir


7. Dezember 2016
JAJAJA Christmas Party mit nordischen Künstlern und Liveact von dj.flugvél og geimskip (Mengi)

dj.flugvél og geimskip

dj.flugvél og geimskip


6. Januar 2017 ab 18 und 21 Uhr
amiina performt live zum Film »Fantômas« von 1913


10. Januar 2017
Masterclass für Musiker mit Skúli Sverrisson und Hilmar Jensson
Music-Business-Masterclass für Fachleute und Musiker
Nur mit Anmeldung


11. Januar 2017 ab 19.30 Uhr
Finissage: Crisis Meeting + Saumur
19:30 »Crisis Meeting«: Theater-Performance von Kriðpleir
U. a. mit Árni Vilhjálmsson, Friðgeir Einarsson & Ragnar Í. Bragason
21:00 Empfang
21:30 Konzert: Saumur – Arve Henriksen, Hilmar Jensson, Skúli Sverrisson

Saumur

Saumur

Oct
13
8:00 pm20:00

Farewell Show: Abschied von Retro Stefson

  • Bi Nuu
retro stefson.jpg

Traurig, aber wahr: Retro Stefson lösen sich nach zehn Jahren auf. Was wir wirklich schade und schmerzlich finden. Die siebenköpfige Band aus Reykjavík hat uns vom ersten Album an mit ihrem ureigenen Stilmix aus Achtziger Pop und Disco, Afro-Beats, südamerikanischen Rhythmen und Elektronika begeistert und zum Tanzen gebracht. Live sind die Isländer nämlich unglaublich mitreißend. Und mit ihrem aktuellen Album „Scandinavian Pain“ haben uns Retro Stefson wenigstens noch ein grandioses Abschiedsgeschenk hinterlassen. Am morgigen Donnerstag spielen die Isländer ihre Berlin-“Farewell Show“ im Bi Nuu. Also nichts wie hin da!

Wir verlosen zwei mal zwei Gästelistenplätze. Schickt uns einfach bis zum 13. Oktober, 16 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff "Retro Stefson" an playnordic (at) gmx.de.

 

 

 

 

Oct
12
9:00 pm21:00

Maskierter Voodoo-Rock: Goat im Berghain

  • Berghain

Goat sind anders als die anderen Kinder: Das schwedische Musiker-Kollektiv steht stets unter Hippie-Verdacht, tritt ausschließlich maskiert auf und behauptet felsenfest, aus dem schwedischen Dorf Korpilombolo zu kommen, das angeblich eine Vodoo-Bastion sei.

Neben dem Spiel mit Identitäten und Mythen zeichnet das Septett besonders eines aus: Ihr unbefangener Umgang mit musikalischen Genres. Ob Psychedelic Rock oder Weltmusik, Disco, Krautrock oder Soul; unter dem Begriff Voodoo-Rock wird zusammengebracht, was eigentlich schon längst zusammengehört – wie auch auf ihrem dritten Album „Requiem“, das unter Kritikern und Fans arge Begeisterungswellen ausgelöst hat. Ob ihr vorauseilender Ruf als grandiose Live-Band dem Realitycheck standhalten kann? Dann könnt ihr heute Abend herausfinden, denn dann spielen Goat im Berghain.

Als Support stehen Josefin Öhrn + The Liberation auf der Bühne, die ebenfalls aus Scheweden stammen und mit einer Art düsteren Aventgarde-Pop begeistern und Einflüsse wie Serge Gainsbourg, Françoise Hardy, Saint Etienneund Broadcast zusammen.

Wir verlosen zwei mal zwei Gästelistenplätze. Schickt uns einfach bis 16 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff "Goat" an playnordic (at) gmx.de.

Oct
1
Oct 31

Schwedischer Metal, dänischer Pop und Kunst aus Island: Events im Oktober

  • Berlin

Ja, es kann nicht mehr geleugnet werden - der Sommer ist endgültig vorbei. Aber hey: Wenn die gesamten Herbst- und Wintermonate so ein volles Kulturprogramm bieten wie dieser Oktober, kann der Frühling gerne noch etwas auf sich warten lassen. Besonders freuen wir uns auf die Ausstellung des isländischen Künstlernetzwerkes Mengi in den Nordischen Botschaften. Doch dazu erfährt ihr im Laufe des Monats mehr auf unserem Blog.


Ab 1. Oktober 2016: Michelberger Festival
Festival im Funkhaus Nalepastraße mit rund 80 Künstlern wie Kristín Anna Valtýsdóttir, Kjartan Sveinsson, Ragnar Kjartansson, Erlend Øye oder Gyda Valtysdottir.


2. Oktober 2016: Guðrið Hansdóttir
Konzert der Färöer Sängerin im Roten Salon der Volksbühne.


2. Oktober 2016: Katatonia und Agent Fresco
Konzert der schwedischen Band im Huxleys Neue Welt. Support sind die Isländer Agent Fresco.


3. Oktober 2016: Trepaneringsritualen
Konzert der schwedischen Band im Bi Nuu.


5. Oktober 2016:
Konzert der dänischen Sängerin im Postbahnhof am Ostbahnhof.


ab 6. Oktober 2016: Sinking Holes, Circles, Holes and Other Holes
Ausstellung des norwegischen Künstlers Sveinn Fannar Jóhannsson imKünstlerhaus Bethanien.


6. Oktober 2016: Moddi
Konzert des norwegischen Singersongwriters im silent green Kulturquartier


6. Oktober 2016: Sivert Høyem
Konzert des norwegischen Sängers im Huyley's Neue Welt



7. Oktober 2016: Tropical Contact High
Releaseparty des Albums „Forever In a Year“ des norwegischen Musikers im Common Ground.Bild: mengiBild: mengi


8. Oktober 2016: "Everything You Can Imagine Is Real"
Ausstellung mit Papierkostümen der Schwedin Bea Szenfeld im Rahmen der Designmeile Berlin im Bikini Berlin.


8. Oktober 2016: Sløtface
Konzert der norwegischen Band im Rosis.


10. Oktober 2016: Nive Nielsen mit The Deer Children
Konzert der grönländischen Musikerin in der Kantine am Berghain.


11. Oktober 2016: Ebbot Lundberg & The Indigo Children
Konzert des schwedischen Musikers im Privatclub.


ab 11. Oktober 2016: 3hd festival: Speculative Futurism
Festival mit Talks, Performances, Workshops, Vorträge und Clubnächten rund um das Thema „There is nothing left but the Future?“ mit Künstlern wie TCF aus Norwegen, Keiska aus Finnland und Easter aus Norwegen.


11. Oktober 2016: Bonafide
Konzert der Band aus Schweden im Musik und Frieden.


12. Oktober 2016: Goat
Konzert der schwedischen Band im Berghain.


12. Oktober 2016: „En som deg | Must Have Been Love“
Der Nordische Filmklub zeigt den norwegisch-finnischen Film in den Nordischen Botschaften.


13. Oktober 2016: Retro Stefson
Konzert der isländischen Band im Bi Nuu.


13. Oktober 2016: "Welcome to Norway"
Kinostart der Komödie des norwegischen Regisseurs Rune Denstad Langlo.


13. Oktober 2016: Niila
Konzert des finnischen Singersongwriters in Huxley's Neue Welt.


13. Oktober 2016: Dead Lord und Night Viper
Konzert der schwedischen Bands im Urban Spree.


14. Oktober 2016: Mengi
Eröffnung der Ausstellung des isländischen Künstlernetzwerks in den Nordischen Botschaften – zum Rahmenprogramm in den kommenden Wochen gehörenKonzerte, Performances und Filme.


15. Oktober 2016: Blues Pills
Konzert der schwedischen Band in der Columbiahalle.


16. Oktober 2016: Lordi
Konzert der finnischen Band im Columbia Theater.


16. Oktober 2016: Søren Juul
Konzert des dänischen Sängers im Grünen Salon in der Volksbühne.


18. Oktober 2016: Sekuoia
Konzert des dänischen Musikers im Prince Charles.


26. Oktober 2016: Jenny Hval
Konzert der norwegischen Sängerin in der Berghain Kantine.


26. Oktober 2016: Sidsel Storm
Der Nordische Filmklub zeigt den dänischen Film in den Nordischen Botschaften.


27. Oktober 2016: Maria Mena
Konzert der norwegischen Sängerin im Columbia Theater.


31. Oktober 2016: Palace Winter
Konzert der australisch-dänischen Band in der Berghain Kantine.


Na, dann viel Spaß im Oktober! Und behaltet gerne unseren Blog im Blick: Wir verlosen für die ein oder andere Veranstaltung im Laufe des Monats noch Tickets!

 

 

Sep
29
1:00 pm13:00

So war das Reeperbahn Festival

  • Reeperbahn Hamburg, HH Germany
Bild: Aus Finnland / Jonna Rutanen

Bild: Aus Finnland / Jonna Rutanen

Das Reeperbahn Festival in Hamburg war einmal wieder mehr als überwältigend – schließlich spielten auf Europas größtem Clubfestival an vier Tagen rund 400 Künstler auf mehr als 25 Bühnen in St Pauli und darüber hinaus verteilt. Da hieß es: Augen auf den Spielplan, keine Müdigkeit vortäuschen und ab ins Getümmel, um so viele Acts wie möglich zu entdecken.

Etwa ein Achtel der Künstler, die beim Reeperbahn Festival dabei waren, kamen aus den nordischen Ländern. Wir haben uns ein wenig umgesehen.

Unsere Freunde von Ja Ja Ja haben für ihre Festival-Ausgabe die Künstler Máni Orrason, IAMJJ, Albert af Ekenstam und Gundelach in die Superbude eingeladen. Das überaus charmante Hostel bot mit der kuscheligen „Rockstarsuite“ den perfekten Rahmen für die besondere Version der nordischen Konzertreihe – wurden die Musiker doch gebeten, jeweils Akustik-Sets zu spielen.  

Albert Af Ekenstam ist eigentlich eher für seine Postrock-Eskapaden bekannt. In der Rockstartsuite verzauberte der Schwede mit seinen nahezu besinnlichen Singersongwriter-Stücken und leitete so einen durchaus berührenden Nachmittag ein.

Bei IAMJJ aus Dänemark passen Musik und Erscheinung auf den ersten Blick so gar nicht zusammen: Der zunächst sehr jungenhaft wirkende23-Jährige erinnerte stimmlich eher an Tom Waits und zog mit seinen intensiven Lyrics über die Liebe und das Leben das Publikum in einen Sog.

Der 19-jährige Mani Orrason landete in seiner Heimat Island bereits mit seiner Debütsingle auf Platz 1 der Charts. Die Songs des Lockenkopfs klingen schnörkellos und poetisch – und sein Bruce-Springsteen-Cover „I'm on fire“ kann als einer der Höhepunkte des Events gewertet werden.

Dass Soundtüftler Gundelach nicht komplett akustisch spielt, war von vornherein klar. Doch bot der Norweger eine abgespeckte Version seiner Songs – und stellte zudem neue Stücke wie das großartige „Hurt“ vor. Man kann nach seiner Debüt-EP also noch einiges von dem Musiker erwarten.

Beim Aus Finnland Showcase im Sommersalon begeisterte uns besonders die Band mit dem kompliziertesten Namen: Have You Ever Seen The Jane Fonda Aerobic VHS? verzichten auf Gitarren, setzen stattdessen Casio-Orgel-Sounds ein und versprühen mit ihrem Garage-Rock mit Sixties-Soul und Bubblegum-Punk-Anleihen ziemlich gute Laune.

Ausgehungert vom glücklichen Rumhüpfen landeten wir anschließend beim "Aus Finnland Foodgarden" auf dem Spielbudenplatz. Hierfür waren extra drei Foodtrucks aus Helsinki angereist: Bei Social Food, Thai Papaya und The Alexanders konnte man – mitten im Reeperbahntrubel sitzend – bei finnischem Streetfood verschnaufen. Natürlich lief dazu stilecht ausgewählte Musik aus Finnland.

Der Schwede Albin Lee Meldau gab im vollbesetzten Imperial Theater ein sehr berührendes Konzert – und wurde am Ende des Festivals mit dem „ANCHOR – Reeperbahn Festival Music Award“ ausgezeichnet. Die Jury dazu: "Each and every nominee had something special to give and important to show, but of all the contestants, there was one act that was the most outstanding and cohesive. With his magic and brooding anger, he is definitely a maverick, akin to the David Bowies and Freddy Mercurys of the world." Na, wenn das mal keine ehrwürdigen Referenzen sind.

Wer uns sonst noch begeistert hat? Die Dänen Blondage, die vorher unter Rangleklods firmierten, hypnosierten; ihre Landsmänner Yung bretterten mit ihrem Punkentwurf übers Publikum hinweg und der Isländer Axel Flovent erzeugte mit seiner sehr eigenen Mixtur aus Indie-Pop, Folk und Elektrospielereien eine ganz besondere Atmosphäre.

Bei Instagram könnt ihr sehen, welche Bands wir uns sonst noch angeschaut haben. Und hier findet ihr alle nordischen Bands, die auf dem Reeperbahn Festival auf der Bühne standen.

Sep
28
8:00 pm20:00

Teitur im Admiralspalast

  • Admiralspalast

Der Singer-Songwriter Teitur hat 2003 sein Debutalbum herausgebracht, das bis dato auch sein erfolgreichstes ist: "Poetry & Aeroplanes" ging damals komplett durch die Decke, wurde vom diversen Kritikern als Meilenstein bezeichnet und machte den Musiker von den Färöer Inseln international bekannt. Seitdem hat Teitur noch weitere Alben veröffentlicht und Erfolge verbuchen können.

„Dieses Album ist einfach das Fundament meiner musikalischen Karriere“, erzählt uns Teitur im Interview. „Ich habe damals lange an meinem Debüt gearbeitet – ich war mir sicher, dass ich noch weitere Alben veröffentlichen würde. Deswegen war das ein 'safe record', mit dem ich erst einmal einsteigen wollte.“ In diesem Jahr wird "Poetry & Aeroplanes" auf Vinyl wieder veröffentlicht - ein guter Grund, das Album mit einer Tournee noch einmal speziell zu würdigen. Deshalb performed Teitur heute Abend im Studio des Admiralspalast sein Debutalbum in voller Länge; Band und Streichquartett inklusive. Das kann nur ein ganz besonderer Abend werden.

Wir verlosen zwei mal zwei Gästelistenplätze. Schickt uns einfach bis 16 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff "Teitur" an playnordic (at) gmx.de.

Sep
23
Sep 24

Silence Meal: Geräusche der Stille

  • Botschaft von Finnland

Im Rahmen der Ausstellung NEW NORDIC. FASHION. FOOD. DESIGN lädt die Botschaft von Finnland zu zwei Performance-Dinner-Abenden mit der finnischen Künstlerin Nina Backman und dem auf Wild Food aus Finnland spezialisierten Koch Sami Tallberg ein. Das besondere daran: Während der gesamten vier Gänge wird geschwiegen.

Dieses „Silence Meal“ ist Teil des „Silence Projects“ - ein Kunstprojekt von Nina Backman, das der Stille in der Großstadt folgt. Wir haben die Künstlerin zum Interview getroffen.


Wie bist Du zu den „Silence Meals“ gekommen?

Als bildende Künstlerin verbinde ich immer wieder Performance Art mit meiner Arbeit. 2012 habe ich das „Silence Project“ begonnen. Hierbei handelt es sich um ein nordisches Ausstellungsprogramm, in das verschiedene Künstler involviert sind. Mit dieser Ausstellung sind wir in den vergangenen drei Jahren getourt – das „Silence Meal“ war ursprünglich für die Pre-Opening-Veranstaltung konzipiert, wurde dann aber so erfolgreich, dass wir es mittlweile auch als Einzelevent veranstalten.

Was war die Idee hinter dem „Silence Project“?

Grundsätzlich ging es darum, Stille im Zusammenhang mit neuen urbanen Wirklichkeiten zu entdecken. Das Thema ist äusserst weitläufig, weshalb ich das Projekt interdisziplinär aufgezogen habe. Viele der teilnehmenden Künstler leben an sehr abgeschiedenen Orten und mich hat interessiert, wie das ihre Arbeit beeinflusst. Denn auf irgendeine Weise wirken diese Künstler sehr frei.

Meinst Du, dass das Thema Stille auch die nordische Mentalität ein wenig widerspiegelt? Schliesslich gibt in in diesen Ländern weitaus mehr abgeschiedene Gegenden als zum Beispiel in Deutschland.

Nun, grundsätzlich ist Stille ja etwas sehr universelles, denn das ironische daran ist ja auch: Es gibt keine Stille. Aber dennoch denke ich, dass Stille schon ein wichtiger Teil der nordischen Identität ist – genauso wie das Gegenteil. Auf der einen Seite ist es sehr sehr ruhig, auf der anderen gibt es gerade in diesen Ländern viele Heavy Metal Bands zum Beispiel. Diese Extreme interessieren mich sehr.

Was verändert sich denn, wenn bei einem Abendessen nicht gesprochen wird?

Ich denke, da kommen drei Elemente zusammen: Einmal Geräusche, denn ein „Silence Meal“ ist nicht still – man hört nur andere Geräusche, was sehr interessant ist. Zweitens die sinnliche Erfahrung, da der Geschmack sehr in den Vordergrund tritt. Und zu guter Letzt die soziale Interaktion: Wenn aufgehört wird zu sprechen, heisst das ja nicht, dass aufgehört wird zu kommunizieren. Deswegen ist menschliche Kommunikation hier ein wichtiges Element.

Kann es sich zu Beginn des Abend nicht erst einmal seltsam anfühlen, mit fremden Menschen zusammen zu sitzen und gemeinsam zu schweigen?

Vielleicht manchmal. Wir beginnen den Abend immer mit einer kleinen Einleitung, so dass sich die Gäste auch untereinander unterhalten – meistens typischer Smalltalk. Dann gibt es das Essen. Danach unterhalten sich die Leute – und das auf eine Art, wie sie es vorher nicht getan hätten. Denn es ist sehr aufschlussreich, eine zeitlang schweigend nebeneinander zu sitzen. Und die Hierarchien geraten ins Wanken; man kann nicht für anderthalb Stunden – ohne zu sprechen – eine Maske beibehalten. Meiner Meinung nach liegt die Schönheit dieser Erfahrung darin, dass der Smalltalk-Teil der Unterhaltung nach dem Essen einfach übersprungen wird und man sich mit Menschen, neben denen man außerhalb dieses Dinners niemals gesessen hätte, direkt über richtige Dinge spricht.

Und was gibt es zu Essen?

Ich arbeite mit verschiedenen Köchen zusammen – diesmal mit Sami Talberg, der Wild Food verarbeitet. Sami sammelt in den Wäldern Finnlands Zutaten und bereitet sie vegetarisch zu. Als ich seine Gerichte zum ersten Mal gegessen habe, hatte ich das Gefühl, dass das, was ich geschmeckt habe, etwas mit unserer nordischen Geschichte zu tun hat. Alles schmeckte auf eine merkwürdige Art bekannt, aber ich konnte es nicht zuordnen. Deshalb denke ich, dass es ein sehr nordisches Geschmackserlebnis ist.


"Das Silence Meal ist wie ein sozialer Laborversuch, bei dem die Sinne der Teilnehmer gemeinsam und einzeln auf die Probe gestellt werden."
(Kari Korkman, CEO, Helsinki Design Week)

"Ich habe die wortlose Kommunikation meiner Tischnachbarn interessiert verfolgt und wollte aktiv daran teilnehmen … ich hatte das Gefühl, die Menschen so sogar besser kennenzulernen als durch ein Gespräch. Ist das möglich?"
(Johanna Piisi)

"Bricht man nicht unvermittelt in Gelächter aus? Ja, manche Gäste schon. Andere verfassen kleine Notizen und reichen diese herum, um zu kommunizieren."
(Timo Miettinen)


Die Silence Meals finden am Freitag, 23. September und Samstag, 24. September 2016 jeweils um 19 Uhr statt.  Der Preis beträgt 80 Euro pro Abend und Person und umfasst ein Wild Food Vier-Gänge-Menü von Sami Tallberg sowie Getränke. Die Tafel – jedes der beiden Essen ist auf 30 Personen begrenzt – wird in der Botschaft von Finnland gedeckt.

Ihr möchtet dabei sein? Dann meldet euch unter Angabe des Termins in der Finnischen Botschaft an: info.berlin@formin.fi

Die große Sommerausstellung NEW NORDIC. FASHION. FOOD. DESIGN läuft noch bis zum 8. Oktober in den Nordischen Botschaften. Kuratiert von der Künstlerin Sabine Schirdewahn und Matthias Wagner K, dem Direktor des Museums Angewandte Kunst in Frankfurt am Main, wird in diesem Jahr der Fokus auf die Vereinbarkeit von Design und Nachhaltigkeit gelegt.

Sep
21
9:30 am09:30

Reeperbahn Festival: Nordische Acts in Hamburg

  • Hamburg
Bild: Lisa Meinen

Bild: Lisa Meinen

Morgen startet die elfte Ausgabe des Reeperbahn Festivals in Hamburg. Für vier Tage bietet Europas größtes Clubfestival jede Menge Programm rund um die Musik- und Digitalwirtschaft.

Wie der Name schon sagt: Rund um die Reeperbahn in St. Pauli bieten über 70 Spielstätten vor allem eins -  Konzerte, Konzerte, Konzerte. Über 450 Bands aus rud 40 Ländern werden hier auf der Bühne stehen.

Um euch einen kleinen Überblick zu verschaffen, haben wir alle nordischen Bands und Veranstaltungen herausgesucht. Natürlich werden wir auch selber in Hamburg unterwegs sein und von dort berichten!


Die Konzertreihe Ja Ja Ja präsentiert die Musiker Gundelach (Norwegen), Máni Orrason (Island), IAMJJ (Dänemark) und Albert af Ekenstam (Schweden).

  • Donnerstag, 22. September 2016, 16 Uhr, Astra Rockstarsuite in Superbude St. Pauli.

Bei der Danish Night spielen die Bands Communions, IAMJJ, CHINAH und Blondage.

  • Samstag. 24. September 2016, 19:30 Uhr, Indra.

Beim Aus Finnland Showcase spielen ALMA, New Deadline, TEKSTI-TV 666 und Have You Ever Seen The Jane Fonda Aerobic VHS?.

  • Samstag, 24. September 2016, 15 Uhr, Sommersalon

Aus Finnland Food Garden

Lust auf richtig gutes Essen? Dann ab in den Aus Finnland Food Garden. Hier gibt es Streetfood von Social Food, Thai Papaya und The Alexanders aus Helsinki - und Getränke von der Kyrö Distillery, die zuletzt für ihren Gin ausgezeichnet wurde.

  • Mittwoch, 21. September 2016, ab 14 Uhr
  • Donnerstag, 22. September 2016, ab 14 Uhr
  • Freitag, 23. September 2016, ab 14 Uhr
  • Samstag, 24. September 2016, ab 16 Uhr

Hier findet ihr alle nordischen Bands, die beim Reeperbahn Festival dabei sein werden.


Dänemark

Alex Vargas

  • Mittwoch, 21. September 2016, 15:10 Uhr, N-Joy Reeperbus
  • Mittwoch, 21. September 2016, 19:30 Uhr, Docks

Blondage

  • Samstag, 24. September 2016, 23:40 Uhr, Indra

CHINAH

  • Samstag, 24. September 2016, 22:30 Uhr, Indra

Choir of Young Believers

  • Freitag. 23. September 2016, 19:30 Uhr, Knust

Communions

  • Samstag, 24. September 2016, 20 Uhr, Indra

Deerborn

  • Samstag, 24. September 2016, 20:00 Uhr, Indra
  • Mittwoch, 21. September 2016, 20:50 Uhr, Spielbude

Dirty Old Town

  • Mittwoch, 21. September 2016, 20:00 Uhr, Spielbude

Farveblind

  • Samstag, 24. September 2016, 00:00 Uhr, Pooca Bar

Hollow Hollow

  • Freitag, 23. September 2016, 21:40 Uhr, Pooca Bar

IAMJJ

  • Samstag, 24. September 2016, 21:20 Uhr, Indra

Palace Winter

  • Freitag, 23. September 2016, 22:45 Uhr, Indra

phlake

  • Samstag, 24. September 2016, 21:20 Uhr, Terrace Hill

The Courettes

  • Freitag, 23. September 2016, 20:30 Uhr, Pooca Bar

The Entrepreneurs

  • Freitag, 23. September 2016, 14:30 Uhr, Molotow SkyBar
  • Freitag, 23. September 2016, 22:50 Uhr, Pooca Bar

Tim Schou

  • Mittwoch, 21. September 2016, 22:30 Uhr, Sommersalon

Yung

  • Donnerstag, 22. September 2016, 19:50 Uhr, Prinzenbar


Färöer

Konni Kass

  • Freitag, 23. September 2016, 21:00 Uhr, Imperial Theater
  • Samstag, 24. September 2016, 15:00 Uhr, Astra Bühne „Zur geilen Knolle“

Finnland

Alma

  • Freitag, 23. September 2016, 23:00 Uhr, Moondoo
  • Samstag, 24. September 2016, 15:00 Uhr, Sommersalon

Have You Ever Seen The Jane Fonda Aerobic VHS?

  • Freitag, 23. September 2016, 22:50 Uhr, Molotow Karatekeller
  • Samstag, 24. September 2016, 17:30 Uhr, Sommersalon

Hexvessel

  • Samstag, 24. September 2016, 20:00 Uhr, Molotow

New Deadline

  • Samstag, 24. September 2016, 15:50 Uhr, Sommersalon
  • Sonntag, 25. September 2016, 00:00 Uhr, Molotow Karatekeller

Phantom

  • Samstag, 24. September 2016, 20:00 Uhr, Kukuun

TEKSTI-TV 666

  • Samstag, 24. September 2016, 16:40 Uhr, Sommersalon
  • Samstag, 24. September 2016, 22:50 Uhr, Molotow Karatekeller

View

  • Freitag, 23. September 2016, 23:00 Uhr, Molotov Skybar
  • Samstag, 24. September 2016, 21:30 Uhr, Molotow Karatekeller

Island

Axel Flóvent

  • Sonntag, 25. September 2016, 00:15 Uhr, Imperial Theater

Helgi Jonsson

  • Freitag, 23. September 2016, 23:20 Uhr, St. Pauli-Kirche

Norwegen

Anna of the North

  • Mittwoch, 21. September 2016, 16:45 Uhr, N-Joy Reeperbus
  • Mittwoch, 21. September 2016, 20:00 Uhr, Kukuun

dePresno

  • Freitag, 23. September 2016, 20:10 Uhr, St. Pauli-Kirche

Gundelach

  • Freitag, 23. September 2016, 00:00 Uhr, Jazz Café
  • Samstag, 24. September 2016, 01:20 Uhr, Angie's Nightclub

Lido

  • Freitag, 23. September 2016, 21:10 Uhr, Docks

Schweden

Albert af Ekenstam

  • Donnerstag, 22. September 2016, 20:00 Uhr, St. Pauli-Kirche

Albin Lee Meldau

  • Donnerstag, 22. September 2016, 23:40 Uhr, Imperial Theater

Anna Ternheim

  • Freitag, 23. September 2016, 23:15 Uhr, Grosse Freiheit 36

Daniel Norgren

  • Freitag, 23. September 2016, 21:30 Uhr, St. Pauli-Kirche

Ebbot Lundberg & The Indigo Children

  • Freitag, 23. September 2016, 23:30 Uhr, Nachtspeicher

EF

  • Freitag, 23. September 2016, 21:25 Uhr, Grüner Jäger

Friska Viljor

  • Sonntag, 25. September 2016, 00:00 Uhr, Große Freiheit 36

Kristoffer Bolander

  • Freitag, 23. September 2016, 20:00 Uhr, Häkken

Montag Mania

  • Freitag, 23. September 2016, 13:00 Uhr, Spielbude

Naomi Pilgrim

  • Freitag, 23. September 2016, 21:00 Uhr, Jazz Café

RIDEAU

  • Freitag, 23. September 2016, 23:40 Uhr, Kaiserkeller

Storme

  • Freitag, 23. September 2016, 15:00 Uhr, Spielbude

Tiger Lou

  • Freitag, 23. September 2016, 19:40 Uhr, Uebel & Gefährlich

Falls ihr auch in Hamburg sein werdet: Ganz viel Spaß. Ansonsten versorgen wir euch - auch via Instagram - mit allen möglichen Infos rudn um die nordische Musikszene.

Sep
12
Sep 26

Zu Besuch bei ... Egill Saebjörnsson

  • Berlin
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Mitten in Friedrichshain, nicht weit von der Frankfurter Allee entfernt, befindet sich in einem Hinterhof das Studio von Egill Sæbjörnsson. Der Künstler hat das eingeschossige Gebäude vor zwei Jahren entdeckt und direkt angemietet und renoviert. Er selbst beansprucht rund 70 Quadratmeter für sich; die restlichen Quadratmeter hat der Isländer untervermietet. So tummeln sich hier tagtäglich Übersetzer und Schriftsteller, Illustratoren, Spieleentwickler und Musiker. „Hier hat sich eine kleine Gesellschaft gebildet“, so Sæbjörnsson. Und immer wieder gibt es kreative Verknüpfungen untereinander.

In Reykjavik geboren und dort – exklusive einem Auslandsjahr in Paris - Kunst studiert, ist der mittlerweile 43-Jährige vor 17 Jahren in Berlin gelandet und geblieben – und hat zudem in seiner Heimatstadt eine Wohnung.

Egill Sæbjörnsson als Künstler zu bezeichnen, greift eigentlich zu kurz: In sein Portfolio fallen Arbeiten als bildender Künstler, Performer, Musiker und Komponist. Zumeist arbeitet er – mit Unterstützung von etwa drei bis vier Mitarbeitern - an mehreren Projekten gleichzeitig.

So realisiert er derzeit zusammen mit der Kuratorin Stefanie Böttcher ein Projekt, das im isländischen Pavillion der 57. Biennale in Venedig im nächsten Jahr präsentiert wird. Was genau wird denn da zu sehen sein? „Ich habe vor fünf oder sechs Jahren in Island ein paar Charaktere kennengelernt und dann angefangen, mit ihnen zu arbeiten“, erzählt Sæbjörnsson. „Genauer gesagt: Es waren Trolle. Die haben sich einfach in meine Kunstproduktion hineingezwängt.“ Als diese Wesen erfahren hätten, dass Egill den isländischen Pavillion gestalten soll, seien sie ganz aufgeregt gewesen. „Die waren ziemlich heiß darauf, an der Biennale teilzunehmen - denn die wussten, dass das was Großes ist. Und es war schwierig nein zu sagen. Die sind wie riesig große Kinder.“ Sæbjörnsson behauptet zudem, dass er keinen großen Einfluss auf das Endresultat habe – alle Ideen kämen von den Trollen. „Die wollen ein Café aufmachen, dort Vorträge halten und Musik machen.“ In der dazugehörigen Pressemitteilung wird von einem Setting gesprochen, „in dem Kunst das Alltägliche mit dem Fantastischen verschmelzen lässt, in schrulligen Observationen, in Satire über Kunst und Leben, ebenso wie über Betrachter und Macher in unseren Konsumgesellschaften.“

Ebenso charmant augenzwinkernd und zugleich mit Unmengen an Meta- und Subtext bestückt klingt die Ausstellung „Prince of Wales“, die ab dem 23. September in dem gleichnamigen Kunstraum in München gezeigt wird. „Dieser Ausstellungsraum ist zu einem Charakter geworden. Egill Sæbjörnsson hat zu einer Ausstellung dort 'Nein' gesagt, weil er wegen der Biennale zu beschäftigt ist. Und dann wurde der Prince of Wales ganz traurig und fühlte sich rejected.“ So dreht sich in diesem Projekt alles um den gekränkten Adeligen, wie er mit Unterstützung der Queen of Denmark und dem MOMA wieder auf die Beine kommt und zugleich sein Leid in Kunst umwandelt.

Wenn Egill Sæbjörnsson über seine Kunstprojekte spricht, merkt man ihm seine Begeisterung an. Jedoch in keinster Weise aus Eitelkeit, sondern in voller Liebe zu den Charakteren und Modellen, denen er Leben verleiht. Und es macht Spaß, ihm dabei zuzuhören, wie er immer wieder die Gesprächsebenen wechselt – mal phantastisch-erzählerisch, dann philosophisch-theoretisch und schließlich als Fan der Einflüsse, die ihn geprägt haben.

Im Berliner Salon Dahlmann ist seit dieser Woche seine Installation Timebridge zu sehen. Hierbei handele es sich um ein theoretisches Modell, das man „innerlich spüren“ müsse: „Wenn du vom jetzigen Zeitpunkt bis zurück zu deiner Geburt über dein Leben nachdenkst, kannst du spüren, wie lange dein Leben bislang gewesen ist. Das ist deine Timebridge.“ Mit Hilfe dieser „Brücke“ könne man zurück in sein Leben laufen. Und sich schließlich auch bewusst machen, was bestimmte Zeiträume eigentlich tatsächlich bedeuten. Wenn man also zum Beispiel 35 Jahre alt ist, und sich diese Zeit bewusst macht, kann man sich auch eher vorstellen, wie lange zum Beispiel 70 Jahre her sind. „Denn die Gegenwart ist nur die Zeit, an die du dich erinnern kannst. Und durch diese Methode kannst du auch Vergangenheit zu deiner spürbaren Gegenwart machen.“ Wichtig sei ihm hierbei ein verstärktes Geschichtsbewusstsein, um dem Prinzip des „History Repeating“ zu entgegnen. Umgesetzt wird dies über eine Spiegelinstallation - mehr wird an dieser Stelle erst einmal nicht verraten.

„Für mich ist das eine sehr untypische Arbeit“, so Sæbjörnsson. „Normalerweise arbeite ich immer mit Videoinstallationen. Aber ich dachte, dass ich mal etwas anderes machen muss. Künstler sollten nicht immer wiederholen.“

Die Ausstellung "Timebridge" im Salon Dahlmann läuft noch bis zum 26. November 2016.

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Sep
7
Sep 17

16. Internationales Literaturfestival: Events in der ganzen Stadt

  • Berlin

Heute beginnt das 16. Internationale Literaturfestival in Berlin. An elf Tagen erwarten euch 180 Veranstaltungen mit 150 internationalen Autoren an rund 30 verschiedenen Orten über die Stadt verteilt. Ob Lesung oder Bilderbuchkino, Diskussionen oder Workshops – vielfältiger kann Literatur eigentlich kaum verhandelt werden.

Wit haben euch die Veranstaltungen der fünf nordischen Autoren Jakob Wegelius, Sigurbjörg Þrastardóttir, Flemming Rose, Håkon Øvreås und Åsne Seierstad herausgesucht.



Sigurbjörg Þrastardóttir (Island)

11. September 2016, 19.30 Uhr:
Poetry Night III: Versopolis


Flemming Rose (Dänemark)

11. September 2016, 19.30 Uhr:
„Die Kunst der Blasphemie“




Hier findet ihr das gesamte Programm des 16. Internationalen Literaturfestivals in Berlin. Und hier bekommt ihr Tickets. Wir wünschen elf spannende Tage!

Sep
3
Feb 19

Underart: Neuer Zirkus aus Schweden

  • CHAMÄLEON Theater

Mit dem Begriff Zirkus können die meisten etwas anfangen. Doch Neuer Zirkus? Der Cirkus Cirkör präsentiert mit „Underart - Ode to a crash landing“ im Chamäleon seine Interpretation dieser Kunstform. Das schwedische Ensemble, bestehend aus fünf Artisten und zwei Musikern, bringt unter der Regie von Olle Strandberg Akrobatik, Tanz, skandinavischen Humor und live gespielte Kompositionen auf die Bühne. Und erzählt dabei Geschichten von Brüchen und Neuanfängen. Bruchlandungen eben, wie der Titel schon sagt. Strandberg hat uns im Interview ein paar Fragen zu „Underart“ beantwortet.


Was ist für Dich der Unterschied zwischen klassischem und neuem Zirkus?

Eine genaue Definition ist nahezu unmöglich. Bei klassischem Zirkus haben die meisten Menschen bestimmte Bilder im Kopf, die meiner Meinung nach schon irgendwie zutreffen: Eine Manege, zwischen den einzelnen Auftritten sagt jemand etwas, mehrere Disziplinen kommen zusammen. Zeitgemäßer Zirkus kann in unterschiedlichen Gestalten daherkommen und ist eine interdisziplinäre Kunstform. Hier arbeiten mehrere Menschen mit unterschiedlichen artistischen Backgrounds mit der oder gegen die Schwerkraft.

Und was ist die Geschichte hinter dem Stück „Underart“?

Mir geht es besonders um das Thema Bruchlandung. Ich mag die Idee, die Bruchlandung an sich zu feiern. Dazu kommt auch meine eigene Geschichte. Als Akrobat habe ich mir bei einem Dreifachsalto zwei Halswirbel gebrochen und war von Hals abwärts gelähmt. Mir wurde damals gesagt, dass die Möglichkeit bestehe, dass ich mich davon nie wieder ganz erhole und meinen Beruf nicht mehr ausüben könne. Dieser absolute Perspektivwechsel hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Aber wie durch ein Wunder habe ich mich wieder komplett erholt.

Wie hast Du diese Erfahrung künstlerisch verabeitet?

In „Underart“ geht es um Menschen, die einen Crash hinter sich und dann einen Weg aus dieser Situation hinaus gefunden haben. Nach so einer Erfahrung zurückzukommen ist fantastisch – ebenso großartig ist das Teilen dieser Perspektivwechsel und Entscheidungen, die daraus resultieren.

Außerdem ist das Thema Freundschaft für mich ein nicht zu unterschätzender Aspekt dieser Show. Nach dem Unfall waren die Menschen, die mich zu dieser Zeit begleitet haben, sehr wichtig für mich. Diese Form von Aufrichtigkeit, die ich damals erfahren habe, möchte ich sowohl auf der Bühne als auch innerhalb des Teams vermitteln. Mir geht es nicht darum, Superhelden mit übermenschlichen Fähigkeiten darzustellen, sondern Leute, die in etwas ziemlich gut sind – und dafür in anderen Dingen nicht. So können die Zuschauer sich und ihr Leben vielleicht auf irgendeine Art und Weise auch wieder erkennen.


Underart
Spielzeit: 3. September 2016 bis 19. Februar 2017
Previews: 3. bis 21. September 2016

Tickets für die einzelnen Vorstellungen gibt es ab 34 Euro.

Wir verlosen 3x2 Gästelistenplätze für die Vorstellung am Mittwoch, 14. September um 20 Uhr. Schickt uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff "Underart" an playnordic (at) gmx.de.

Sep
1
8:00 pm20:00

Ja Ja Ja Berlin: Ary, Shy Shy Shy & Erik Jonasson

  • Musik & Frieden

Nach einer kleinen Sommerpause heisst es endlich wieder: Ja Ja Ja! Die Konzertreihe präsentiert monatlich im Musik & Frieden großartige Bands aus den nordischen Ländern.
Diesmal mit dabei: Erik Jonasson aus Schweden , Ary aus Norwegen und Shy Shy Shy aus Dänemark. Wir finden: Nichts wie hin da!

Ary

Die 21-jährige Sängerin und Multi-Instrumentalistin hat mit ihrer Single „Higher“ im vergangenen Jahr schon diverse internationale Musikblogs um den Finger gewickelt. In ihrem Elektropop treffen ergreifende Soundlandschaften auf hypnotisierenden Gesang – und mit ihrer elektrisierenden Live-Performance hat Ary das Publikum diverser Festivals für sich eingenommen. Ein wahres Highlight!


Shy Shy Shy

Der zweistimmige Gesang der Band Shy Shy Shy trifft umgehend ins Herz. Die beiden Freunde Astrid Cordes und Simon Kjeldgaard bilden das dänische Duo, das in ihren Synthie-Popsongs verspielte Indiepop-Rhythmen mit Synthesizer-Sounds vermengt. Ein wunderhübscher Soundtrack für die letzten Sommertage!


Erik Jonasson

Der Singersongwriter hat eine turbulente Zeit hinter sich: Nachdem Erik Jonassons Single "Like A Funeral" in der Serie „Vampire Diaries“ gespielt wurde, gingen die Streamingzahlen in die Höhe und sämtliche Musikkritiker waren betört. Und das zu Recht! Die dichte Atmosphäre, die der Schwede in seinen Songs erzeugt, geht einem ganz schön nahe – im positivsten Sinne!


Tickets für sieben Euro bekommt ihr über diesen Link. Außerdem verlosen wir drei mal zwei Gästelistenplätze. Schickt uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff "Ja! Ja! Ja!" an playnordic (at) gmx.de. Die Gewinner werden bis morgen Vormittag benachrichtigt. 

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Sep
1
Sep 30

Silence Meal, Literatur und Artistik: Events im September

Wir haben euch für den September nordische Events herausgesucht, die wir spannend finden. Ans Herz legen möchten wir euch in diesem Monat besonders das Silence Meal und das Fachseminar "New Nordic. Thinking About Food" - beide Veranstaltungen finden im Rahmen der großen Sommerausstellung NEW NORDIC. FASHION. FOOD. DESIGN. statt, die noch bis zum 8. Oktober im Felleshus der Nordischen Botschaften läuft.



Ab 1. September: Off-Kultur
Festival in Neukölln mit nordischen Künstlern wie Molly Nilsson und Jaakko Eino Kalevi und einer Party mit nordischer Musik bei Nordic by Nature.


1. September: Ja Ja Ja mit Ary, Shy Shy Shy & Erik Jonasson
Konzert mit drei nordischen Bands im Musik & Frieden.


1. September:  Magnus Nilsson
Der schwedische Starkoch präsentiert im Rahmen der Ausstellung NEW NORDIC.  FASHION. FOOD. DESIGN. im Felleshus der Nordischen Botschaften „Nordic – Das Kochbuch“.


ab 2. September:  „All Genius All Idiot“
Stück mit Elementen aus Theater, Slapstick und Live-Musik der vier Performer von Svalbard, die Absolventen der Circus-Universität von Stockholm sind.


2. September: Kristoffer And The Harbour Heads
Konzert der schwedischen Indie-Popband bei Rock Steady Records.


2. September: GusGus
Konzert der isländischen Band im Ritter Butzke.


2. September: Júníus Meyvant
Konzert des isländischen Singersongwriters im Privatclub.        


ab 3. September: „A song to ...“ von Mia Habib
Choreographie der Norwegerin im HAU2.


ab 3. September: Melodica Festival
Festival im Birgit&Bier – mit nordischen Künstlern wie Meadows aus Schweden, Paula Tebbens aus Dänemark und Svavar Knutur aus Island.


3. September: Flemming Borby
Konzert und Recording Session des dänischen Musikers im Kiez99.


ab 7. September: Internationales Literaturfestival Berlin
Mit nordischen Schriftstellern wie Jakob Wegelius, Sigurbjörg Þrastardóttir, Flemming Rose, Håkon Øvreås und Åsne Seierstad.


9. September:  "Mein Weg zu Mozart"
Lesung des norwegischen Schriftstellers und Pianisten Ketil Bjørnstad im Felleshus der Nordischen Botschaften.


13: September: Timebridge
Ausstellung des isländischen Künstlers Egill Saebjörnsson im Salon Dahlmann.


ab 15. September: Black Market. Pleasure Principle.       
Ausstellung mit Werken nordischen und deutschen Künstlern wie Pablo Alonso, Jacob Dahlgren, Marcus Eek, Hannaleena Heiska, Karsten Konrad, Caroline Kryzecki, Heikki Marila, Olli Piippo, Adam Saks, Ina Sangenstedt und Astrid Sylwán im Finnland-Institut.


15. September: Dinner
Konzert der dänischen Band im Acud macht neu.


17. September: Gunman & the holy ghost
Auftritt der isländischen Band im Rahmen des Festivals Synästhesie II.


19. September:  „Veðrabrigði" ("We are still here")
Europapremiere der isländisch-deutsch-polnischen Koproduktion in Anwesenheit der Regisseurin Ásdís Thoroddsen.


ab 21. September: Monster Truck: Fair
Choreografie der Isländerin Margrét Sara Guðjónsdóttir in den Sophiensälen.


22. September: Axel Flovent
Auftritt des isländischen Musikers im Rahmen des Konzertabends Mahogany & Friends.


23. & 24 September: Silence Meal                
Performance-Dinner mit der finnischen Künstlerin Nina Backman und dem auf Wild Food aus Finnland spezialisierten Koch Sami Tallberg.   


23. September: Yung
Konzert der dänischen Band in der Kantine am Berghain.


26. September: Helgi Jonsson
Konzert des isländischen Musikers im Admiralspalast.


26. September: Helle Helle
Lesung der dänischen Schriftstellerin im Felleshus der Nordischen Botschaften.


27. September: Lessons
Konzert der deutsch-finnischen Band im Acud macht neu.


27. September: Morten A. Strøksnes
Lesung des norwegischen Schriftstellers im Felleshus der Nordischen Botschaften.


28. September: Teitur
Der Färöer performed mit Band und einem Streicherquartett sein erfolgreichstes Album "Poetry & Aeroplanes".


29. September: New Nordic. Thinking about Food.
Fachseminar im Rahmen der Ausstellung NEW NORDIC. FASHION. FOOD. DESIGN.


Na, dann viel Spaß im September! Und behaltet gerne unseren Blog im Blick: Wir verlosen für die ein oder andere Veranstaltung im Laufe des Monats noch Tickets!

Sep
1
5:00 am05:00

Schwedischer Starkoch: Vortrag von Magnus Nilsson

  • Nordische Botschaften
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Der Schwede Magnus Nilsson hat mit seiner Interpretation der „New Nordic Cuisine“  internationalen Ruhm erlangt: Der 32-Jährige ist Chefkoch des Restaurants Fäviken, das laut diversen Rankings zu den besten der Welt zählt und mit zwei Michelin-Sterne ausgezeichnet wurde.

Abgeschieden in der schwedischen Provinz gelegen, werden den Gästen hier – nach einer nicht ganz so einfachen Anreise – bis zu 20 Gänge serviert, die fast ausschließlich aus lokalen Zutaten zubereitet und von Nilsson persönlich serviert werden.

Im Rahmen der großen Sommerausstellung NEW NORDIC. FASHION. FOOD. DESIGN. im Felleshus der Nordischen Botschaften präsentiert Nilsson „Nordic – Das Kochbuch". Auf seinen Reisen durch Dänemark, Finnland, Grönland, Norwegen, Schweden, Island und die Faröer hat er mehr als 700 authentische Rezepte gesammelt. Angefangen bei Klassikern wie Graved Lachs bis hin zu weniger bekannten Gerichten wie Finnisches Rindenbrot findet man alles, was der Norden an Kulinarischem zu bieten hat.

„Selbst Menschen, die in Skandinavien leben, wissen oft nicht wirklich über ihre Esskultur Bescheid“, erklärt Nilsson. Ihm sei bei diesem Kochbuch nicht nur wichtig gewesen, Rezepte zu versammeln, sondern sie auch jeweils in ihren regionalen Kontext zu setzen. So wird ein Porträt der nordischen Lebensweise um Allgemeinen sowie der nordischen Küche im Speziellen gezeichnet.

Der Eintritt ist frei. Bei Interesse könnt ihr euch unter event.berlin@gov.se anmelden.

Aug
30
8:00 pm20:00

Die Neuen Schweden: Showcase-Abend im Urban Spree

  • Urban Spree

Für Nachwuchsmusiker ist der Schritt, auch außerhalb der eigenen Landesgrenzen zu spielen, häufig ein besonders großer - und auch schwieriger. Das Projekt "Die Neuen Schweden", das Sensus Musik und Nordic by Nature auf die Beine stellen, greift drei solcher junger Bands unter die Arme. KHOE, Julia Clara und Red Mecca werden bei einem sogenannten Music Industry Crawl in die Berliner Musikbranche eingeführt und einen Tag später bei einem Showcaseabend dem Publikum live vorgestellt. Nina Legnehed von Nordic by Nature hat uns im Interview mehr über "Die Neuen Schweden" erzählt.


Erklär doch bitte die Idee hinter „Die Neuen Schweden“.

Das Projekt ist eine Kollaboration mit der schwedischen Organisation Sensus Musik. Dabei laden wir drei junge und spannende schwedische Bands für drei Tage nach Berlin ein. Die Idee dahinter ist, den Bands Einblicke in die deutsche Musikbranche zu geben – und zugleich einen Fuß in die Tür.  Wir arrangieren Treffen mit wichtigen Playern aus der Berliner Musikbranche und organisieren außerdem am Dienstag, 30. August einen Showcase-Abend im Urban Spree.

Was genau wird den Musikern in den drei Tagen geboten?

Da die Berliner Musikbranche sehr gut auf unser Projekt reagiert, haben wir unter anderem bereits Treffen mit Sinnbus Records, Motor Music, Lollapalooza, Melt! Booking, ListenCollective, Sound Diplomacy festmachen können. Wir sind sehr begeistert, auf welche einflussreichen und sachkundigen Leute die drei Bands treffen werden.

Der Showcaseabend ist auch ein sehr wichtiger Bestandteil dieses Projektes. Im vergangenen Jahr waren viele aus Musikbranche und Presse unter der Zuschauern, aber auch viele normale Fans. Der gesamte Raum hat getanzt und die Musiker abgefeiert. Bei den Bands läuft es in Schweden schon sehr gut, weswegen es für sie nichts Neues ist, ein ausverkauftes Konzert zu geben. Aber trotzdem ist es eine coole Sache, in eine neue Stadt zu kommen und dort auf so überwältigende Reaktionen zu treffen.

Warum habt ihr genau diese drei Bands ausgewählt?

Jede schwedische Band, die bei Sensus Musik Mitglied ist, kann sich bewerben. Wir wählen schlussendlich die Bands aus – und zwar abhängig davon, wie gut sie sind, wie wahrscheinlich wir es finden, dass sie in Deutschland Erfolg haben und ob sie schon bereit sind, diese nächsten Schritte zu machen.