NEW NORDIC. FASHION. FOOD. DESIGN.: So war das Opening


  • Felleshus der Nordischen Botschaften 1 Rauchstraße Berlin, Berlin, 10787 Germany

Was ist eigentlich das gute Leben? Dieser Frage gingen die Künstlerin Sabine Schirdewahn und Matthias Wagner K., Direktor des Museums Angewandte Kunst in Frankfurt am Main, in den vergangenen Monaten verstärkt nach – mit dem Fokus auf nachhaltiges nordisches Design. Was sie herausgefunden haben? Das wurde bei der gestrigen Eröffnung der Ausstellung NEW NORDIC. FASHION. FOOD. DESIGN. im Felleshus der Nordischen Botschaften präsentiert, zu der rund 500 Besucher erschienen.

Mit Blick auf die Bereiche Fashion, Food und Design spürte das Kuratoren-Paar Tendenzen in den fünf nordischen Ländern auf. Ob Mode, Möbel, Geschirr oder Lebensmittel – die Zusammenstellung der einzelnen Gegenstände vermittelt dem Besucher ein gutes Bild der Traditionen und Innovationen in Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden; inklusive ihrer Gemeinsamkeiten und länderspezifischen Eigenheiten.

Fashion, Food und Design aus Dänemark und den Färöer Inseln. (Bild: Bernhard Ludewig)

Fashion, Food und Design aus Dänemark und den Färöer Inseln. (Bild: Bernhard Ludewig)

Fashion, Food und Design aus Finnland. (Bild: Bernhard Ludewig)

Fashion, Food und Design aus Finnland. (Bild: Bernhard Ludewig)

Fashion, Food und Design aus Island. (Bild: Bernhard Ludewig)

Fashion, Food und Design aus Island. (Bild: Bernhard Ludewig)

Fashion, Food und Design aus Norwegen. (Bild: Bernhard Ludewig)

Fashion, Food und Design aus Norwegen. (Bild: Bernhard Ludewig)

Fashion, Food und Design aus Schweden. (Bild: Bernhard Ludewig)

Fashion, Food und Design aus Schweden. (Bild: Bernhard Ludewig)

„Wir verstehen die Ausstellung als ein Fenster zum nordischen Lebenstil“, erklärte die finnische Botschafterin Ritva Koukku-Ronde bei der Eröffnungsrede. Schließlich seien Nachhaltigkeit und Zeitlosigkeit seit langem ein Bestandteil nordischen Lebens.

Die isländische Designerin Ragna Fróða, die gemeinsam mit Guðrún Lárusdóttir das Label Doppelganger betreibt, sieht das bei ihrer Arbeit genauso: „Wir möchten saisonunabhängige, langlebige und zeitlose Stücke entwerfen – das ist auch ein Teil der isländischen Philosophie. Im gewissen Sinne sind wir ein Anti-Modelabel. Unsere Stücke sollen praktisch und ästhetisch sein – einen also wärmen und zugleich schön aussehen.“

Nachhaltigkeit ist für Sabine Schirdewahn ein breites Feld – dabei kann es sich um Vintage-Möbel aus den Fünfzigern handeln, die nach wie vor genutzt werden können, oder auch um Designer, die ihre verwendeten Rohstoffe transparent kommunizieren.

Doch macht euch am besten selbst ein Bild - die Ausstellung läuft noch bis zum 8. Oktober.

Hier findet ihr noch ein paar fotografische Eindrücke:

(Bild: Bernhard Ludewig)

(Bild: Bernhard Ludewig)

(Bild: Bernhard Ludewig)

(Bild: Bernhard Ludewig)

(Bild: Bernhard Ludewig)

(Bild: Bernhard Ludewig)

(Bild: Bernhard Ludewig)

(Bild: Bernhard Ludewig)